Das zumindest erklärte der Neu-Ulmer OB während der Haushaltsberatungen am Dienstag. Grünen-Stadtrat Rainer Juchheim hatte zuvor kritisiert, dass die Stadt kein Geld für die Fortsetzung sozialer Projekte habe, „gleichzeitig wollen wir einen Wohnmobil-Stellplatz bauen“. Dem entgegnete Noerenberg: Schön, dass offenbar nur die Grünen solch einen Platz haben wollten, „wir wollen das aber nicht“.

Unterdessen haben sich auch die Ulmer Grünen zu diesem Thema zu Wort gemeldet. Sie sprechen sich für den Standort Goldochsenwiese aus und nicht fürs alte Donaubad. Beide Grundstücke waren von Gutachtern untersucht worden. Eine Empfehlung hatte das Büro nps Bauprojektemanagement nicht abgegeben. Aber nps ermittelte, dass der Standort im alten Donaubad preiswerter wäre.

Die Ulmer Grünen haben Verständnis für die Neu-Ulmer, die zuvor die Goldochsenwiese favorisierten. Dazu Annete Weinreich und Birgit Schäfer-Oelmayer: „Geht man davon aus, dass die Adenauerbrücke saniert wird, könnte auf dem Grundstück des alten Donaubads in absehbarer Zeit auch eine Wohnbebauung entstehen, was eine weitaus nachhaltigere und sinnvollere Nutzung an dieser Stelle wäre.“