„Home is where your wifi is”: Die meisten Menschen brauchen gutes WLAN wie die Luft zum Atmen. Kein Wunder also, dass immer mehr Leute ihrem geliebten Drahtlos-Netzwerk einen Namen geben. Wer davon profitiert? Vor allem die anderen. Oft gibt es beim Stadtbummel oder beim Warten auf den Bus den ein oder anderen Lacher, wenn man kurz aufs Smartphone-Display sieht und die vorgeschlagenen WLAN-Verbindungen aufploppen.

Ob „Martin Router King“ oder „Alice im WLand“: Wenn es um WLAN-Namen geht, kommen die Eigentümer auf so manche Ideen. Skurril, witzig und manchmal einfach nur albern. Kreativ sind die Namensgeber allemal.

WLAN-Namen als digitale Aushängeschilder

Auf der Suche nach den außergewöhnlichsten digitalen Aushängeschildern ist eine junge Kommunikationsdesignerin aus Münster sogar durch ganz Deutschland gereist. In zwölf deutschen Städten sammelte sie insgesamt 2.400 WLAN-Namen. 400 schafften es am Ende in ihr Buch „Pretty Fly for a Wifi“.

Was können die Ulmer in Sachen WLAN-Namen?

Wie sieht es aber nun in Ulm aus? Können die Schwaben in der Kategorie „WLAN-Namen-Kreativität“ mithalten? Wir haben uns mit unserem Smartphone auf die Suche gemacht – und sind mit vielen kuriosen Bezeichnungen wieder zurückgekommen.

Hier sind die besten Fundstücke aus Ulm:

„Comeasyouare“

„Komm so, wie du bist“ – Was Kurt Cobain kann, kann ein WLAN-Netzwerk auch. Wir freuen uns auf jeden Fall über die Einladung... und sehen großzügig darüber hinweg, dass andere Netzwerke nicht ganz so einladend klingen:

„Geh-weg-meins“

„ThisIsNot4All“

Echte Jedi-Experten fühlen sich besonders in der Ulmer Innenstadt wohl...

„notthedroidsyourelookingfor“

Mos Eisley“

...genauso wie heimliche Magier, die sich nur durch ihre WLAN-Bezeichnung in der Muggel-Welt verraten. Ob sich das Passwort zum Gemeinschaftsraum auch ständig ändert? Und wer übernimmt die Rolle der fetten Dame?

„Gryffindor Gemeinschaftsraum“

„Winkelgasse“

Liebesgeständnisse an kulinarische Spezialitäten gibt es natürlich auch...

„HandkaeseMitMusik“

„Bier4Life“

…ebenso wie die altbewährten Klassiker. „I have a stream!“, bleibt da nur zu sagen.

„Martin Router King“

„pretty fly for a wifi“

Einige Router-Besitzer fallen durch ihr großes Selbstbewusstsein auf...

„Die Allergeilsten“

„chef“

Andere sind bereits in der Realität angekommen:

„Nicht Mozart“

„Scheissladen“

Bei manchen Bezeichnungen muss man sich einfach Gedanken über den Sex-Appeal des Erfinders machen...

„Wurzelsepp“

...bei anderen um die (vielleicht nicht ganz jugendfreie) Geschichte, die sich hinter den Türen abspielt.

„2 burschen und I“

Und bei manchen will man einfach nur sagen: Jaaaaaa!

„Uuuulmer!“

Dieser Artikel ist in Kooperation mit cityStories Ulm entstanden.

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