WIRTSCHAFT vom 24. Juni 2013

Am Messestand auf der Transport Logistic in München: Inhaber Harald Seifert mit Verkehrsminister Peter Ramsauer und dem Eco Performance Award. Foto: Seifert
Am Messestand auf der Transport Logistic in München: Inhaber Harald Seifert mit Verkehrsminister Peter Ramsauer und dem Eco Performance Award. Foto: Seifert
SWP 24.06.2013

Eco Award für Seifert

Das mittelständische Transportunternehmen Seifert Logistics hat im Rahmen der Messe Transport Logistic in München den Eco Performance Award erhalten. Inhaber Harald Seifert nahm den Preis vor 130 Gästen entgegen, der ihm vom Juryvorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Stölzle (Lehrstuhl für Logistikmanagement der Universität St. Gallen) und DKV-Geschäftsführer Dr. Alexander Hufnagl überreicht wurde. Der Jury gehörte auch Katherina Reiche an, parlamentarische Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums. Seifert in einer Mitteilung: "Mit diesem Preis schärfen wir weiter unser Image als kunden- und lösungsorientierter Logistikdienstleister." Das mittelständische Unternehmen mit Schwerpunkten auf Automotive und Chemie hat, wie berichtet, vergangenes Jahr den Umsatz um 20 Prozent auf 97 Millionen Euro gesteigert. Die Zahl der Arbeitsplätze an allen Seifert-Standorten erhöhte sich um 167 auf 742. Der Eco Performance Award zeichnet Logistiker aus, die Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung in Einklang bringen und messbar in ihrer Unternehmenskultur leben. Seifert überzeugte auch dadurch, dass im Fahrzeugpark bereits freiwillig 45 Lkw mit Euro VI-Motoren laufen. Moderne Geräte verbrauchen zehn Prozent weniger Strom. Außerdem produziert Seifert Logistics ein Fünftel des Strombedarfs regenerativ selbst. Und die Fahrer werden an Simulatoren für eine spritsparende Fahrweise sensibilisiert. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer gratulierte Seifert und seiner Führungscrew tags darauf bei einem Rundgang über die Messe.

Frauen in der Wissenschaft

Das baden-württembergische Finanz- und Wirtschaftsministerium hat ein landesweites Karriere- und Netzwerkförderprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen gestartet, die in der außeruniversitären Forschung oder in der industriellen Entwicklung tätig sind. Die erste Regionalveranstaltung zu diesem Thema geht nun am Freitag, 21. Juni, von 10 bis 14 Uhr, im Haus der Wirtschaft in der Olgastraße über die Bühne. Ziel des Programms ist es, dass sich Frauen aus unterschiedlichen Bereichen der wirtschaftsnahen Forschung vernetzen und ihre Karrieren durch praxisnahe Beratung ausbauen und weiterentwickeln können. Weitere Infos gibt es für Interessierte auch im Internet unter www.spitzenfrauen-bw.de oder auch unter www.frauundberuf-ulm.de