Unternehmen Wilken strafft Struktur der Firmengruppe

Folkert Wilken will das Unternehmen stärker fokussieren.
Folkert Wilken will das Unternehmen stärker fokussieren. © Foto: Wilken
Ulm / kö 05.09.2018

Unter dem Titel „Project One“ gibt sich das auf betriebswirtschaftliche Software spezialisierte Ulmer Unternehmen Wilken eine neue, vereinheitlichte Struktur. Dies soll aus Sicht von Firmenchef Folkert Wilken dazu dienen, stärker die Zielbranchen wie Energie, Tourismus oder Soziales ins Blickfeld zu nehmen. Dazu wurden nun die Tochtergesellschaften Wilken Neutrasoft und die Wilken Service von der Wilken GmbH übernommen.

Damit seien künftig alle Mitarbeiter und Produkte aus der Versorgungswirtschaft unter einem gemeinsamen Dach angesiedelt, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem wurde die Wilken Ciwi, die Lösungen für das Projektmanagement von Nichtregierungsorganisationen (NGO) entwickelt, mit Wilken Entire verschmolzen. Zu Entire gehört seit jeher Software für kirchliche und karitative Organisationen. Dazu Folkert Wilken: „Diese Übernahmen sind ein weiterer logischer Schritt in einem strategischen Prozess, den wir vor drei Jahren unter dem Namen Project One eingeleitet haben.“ Es gehe hierbei darum, Synergien innerhalb der Gruppe zu erschließen und Vorteile für Kunden herzustellen. Außerdem wolle man sich noch konsequenter auf die wesentlichen Tätigkeitsfelder konzentrieren: Versorgungswirtschaft, Tourismus und digitale Lösungen, Gesundheit und Soziales sowie Betriebsdaten und branchenübergreifende Lösungen.

Schon 2016 sei mit der Wilken Software Group eine neue Dachmarke für alle Firmen und Produkte in der Wilken-Gruppe geschaffen worden. Anfang 2018 habe man auch die Geschäftsführung neu aufgestellt: mit Folkert Wilken, Peter Heinz – bis dahin auch Geschäftsführer bei Wilken Neutrasoft – und Jörg Vogt.

Mit der Übernahme von Wilken Ciwi werde Wilken Entire für die Entwicklung der neuen Version der Software Fundtrack für das Projektmanagement bei internationalen Hilfsorganisationen verantwortlich. Diese Lösung solle dann außerdem eine wichtige Rolle bei der weiteren Internationalisierungsstrategie der Wilken Software Group spielen.

Wilken entwickelt seit 1977 eine eigene Standard-Software für Finanz- und Rechnungswesen, Materialwirtschaft und Unternehmenssteuerung. Wilken erzielte 2017 mit 500 Mitarbeitern an sechs Standorten in Deutschland und der Schweiz rund 61 Millionen Euro Umsatz.

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