Am Freitag, 24. Juli, geht es wieder los: Der Pop-up-Space auf der Wilhelmsburg startet in die dritte Runde. Auch in diesem Jahr ist der Innenhof des Festungsbaus wieder Schauplatz zahlreicher Kulturveranstaltungen. Ob Musik, Tanz, Literatur oder Theater – die städtische Kulturabteilung hat ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt. Bis zum 30. August gehen zahlreiche Events unter dem bekannten Motto „Stürmt die Burg“ über die Bühne.

Wilhelmsburg 2020: Das sind die Programm-Highlights

Von Donnerstag bis Sonntag treten Künstler aus der Region auf. Der Eintritt ist frei. Die Stadt hat einen Fördertopf für Gagen zur Verfügung gestellt. Die durch die Corona-Krise gebeutelten Kulturschaffenden sollen angemessen bezahlt werden. Auch vor diesem Hintergrund wurde ein zweites Motto für die Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen: #kulturerhalten. Folgende Programm-Highlights erwarten die Besucher unter andrem auf der Wilhelmsburg:
  • Freitag, 24. Juli, 21.15 Uhr: Brassmaniacs (Funk-Konzert)
  • Samstag, 25. Juli, 20 Uhr: Popschorle (Pop-Konzert)
  • Sonntag, 26. Juli: Scherer-Ensemble (Musik aus der Bauzeit der Wilhelmsburg)
  • Freitag, 31. Juli, 19 Uhr: Graudunkel (Live-Hörspiel)
  • Donnerstag, 6. August, 18 Uhr: Erfinder: Fotoausstellung von Anna Reccia (Vernissage)
  • Freitag, 7. August 21 Uhr: Die Song Lotterie (Musik-Impro-Show)
  • Samstag, 8. August, 20 Uhr: Loud Packers & Spenny's Bluchachos (Live-Konzert)
  • Sonntag, 9. August, 16 Uhr: Maren Kern & Katharina Godolt (Live-Konzert)
  • Donnerstag, 13. August, 20 Uhr: Buchhandlung bringt Gäste mit: Aus Glut zum Trost (Literatur-Gespräch)
  • Freitag, 14. August, 18.30 Uhr: Leben und Kindheit in der Wilhelmsburg (Sonderführung)
  • Freitag, 14. August, 22 Uhr: Die Autos (Live-Konzert)
  • Donnerstag, 20. August, 20 Uhr: Tatortreiniger (Live-Hörspiel)
  • Samstag, 22. August, 21 Uhr: Punk auf der Burg (Live-Konzerte)
  • Samstag, 29. August, 20 Uhr: Supreme Underground Camp (Tanzbattle, Hip-Hop)
  • Sonntag, 17 Uhr: Felix Fraser (Live-Konzert)
Es gibt auch einige Workshops sowie Angebote für Kinder. Das gesamte Programm des Pop-up-Space auf der Wilhelmsburg findet ihr hier.

„Stürmt die Burg“: Street Food und Pop-up-Bar

Auch ein gastronomisches Angebot ist wieder Teil des „Stürmt die Burg“-Konzepts. Verschiedene Food-Trucks steuern die Wilhelmsburg an. Mittendrin die neue „Burgbar No. XII“, die aus drei Überseecontainern besteht. Der Name ist schnell erklärt: Die Festungsanlagen rund um Ulm sind durchnummeriert, die Wilhelmsburg ist Werk 12, römisch XII. Betreiber der Bar ist die Event-Firma CPN Cross Promotion, die zum Ulmer Sicherheitsdienst SHS gehört. Das Team hat die grauen Container mit allem ausgestattet, was nötig ist – Elek­­­t­rik, Wasseranschlüsse, Theke.

Mit kostenlosen Shuttle-Bussen auf den Michelsberg

Wie in den vergangenen Jahren pendeln kostenlose Shuttle-Busse zwischen Innenstadt und Wilhelmsburg auf dem Michelsberg. Haltestellen sind der Hans-und-Sophie-Scholl-Platz (Neue Mitte) sowie die Frauenstraße (Höhe Gold-Ochsen-Brauerei). Der Bus fährt halbstündlich zwischen 18 und 24 Uhr. An den Sonntagen ist kein Shuttlebus-Verkehr eingerichtet. Fahrgäste werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Diese Hygiene-Regeln gelten auf der Ulmer Wilhelmsburg

Mit rund 13.000 Quadratmetern bietet der Innenhof der Wilhelmsburg viel Platz. Dennoch kann es an manchen Stellen, beispielsweise am Einlass oder bei den Toiletten, eng werden. Überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, gilt die Maskenpflicht. Sobald sich Gäste auf ihre Plätze setzen oder ausreichend Abstand gehalten werden kann, darf man die Maske absetzen. An verschiedenen Stellen auf dem Veranstaltungsgelände sind Desinfektionsstationen bereitgestellt. Sicherheitsleute auf der Burg achten darauf, dass die Hygieneregeln eingehalten werden.