Ulm Wieder Streiks im Nahverkehr

Ulm / SWP 06.10.2012

Der Streik im Nahverkehr dauert an. Die Gewerkschaft Verdi hat gestern erneut die Fahrer der SWU-Tochter Schwaben Mobil aufgerufen, nicht zur Arbeit zu erscheinen. Verdi-Chefin Maria Winkler: "Damit dauert der am Donnerstag um 6.45 Uhr wieder aufgenommene Erzwingungsstreik weiter an." Es habe am Freitag erneut erhebliche Auswirkungen im Liniennetz der SWU in Ulm gegeben. Derzeit sei unklar, wann die Fahrer an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Man lasse sich nicht einschüchtern, "weder durch offene noch durch versteckte Drohungen". Die Forderung nach einem Stundenlohn von 14 Euro sei bezahlbar, heißt es in einer Verdi-Mitteilung. Man werde auch weiter eine flexible Streiktaktik verfolgen.