ÖPNV Ding-Card: Wie man sich das Guthaben auszahlen lassen kann

2019 wird die Ding-Card endgültig abgeschafft. Ab sofort kann man kein Guthaben mehr aufladen.
2019 wird die Ding-Card endgültig abgeschafft. Ab sofort kann man kein Guthaben mehr aufladen. © Foto: Volkmar Könneke
cl 04.01.2018
Fahren mit Ding-Card kostet jetzt genau so viel wie ein normales Ticket. Restguthaben wird ausgezahlt oder auf dem Handy-Ticket-Konto gutgeschrieben.

Bislang konnte man mit der Ding-Card günstiger Bus und Straßenbahn fahren, doch 2019 wird sie abgeschafft. Ab sofort kosten deshalb Einzelfahrscheine auch mit Ding-Card den regulären Preis – im Stadtgebiet Ulm/Neu-Ulm sind das weiterhin 2,20 Euro, sie sind von der Tarif­erhöhung um durchschnittlich 1,8 Prozent ausgenommen. Die Tageskarte Single wird in Ulm/Neu-Ulm um 60 Cent günstiger (4,40 Euro statt 5 Euro).

Wie der Donau-Iller-Nahverkehrsverbund mitteilt, kann die Ding-Card nicht mehr aufgeladen werden. Das Restguthaben kann abgefahren oder erstattet werden, indem es auf das Handy-Ticket-Konto übertragen oder ausgezahlt wird. Dazu gibt es einen Erstattungsantrag, der bei den Verkehrsunternehmen oder im Internet unter www.ding.eu erhältlich ist. Der ausgefüllte Antrag wird mit der Ding-Card bei den Verwaltungen der Verkehrsunternehmen abgegeben oder an den Verkehrsverbund Ding, Wilhelmstraße 22, 89073 Ulm geschickt. Das Guthaben wird überwiesen. Restguthaben bis 10 Euro können im Kunden-Center SWU Traffiti (Neue Straße 79) bar ausbezahlt werden.

Wenn das Guthaben auf das Handy-Ticket-Konto umgebucht wird, gibt es als Prämie eine zusätzliche Gutschrift von 5 Euro. Am Montag, 15. Januar, findet von 9.30 Uhr bis 14.30 Uhr die nächste Handy-Ticket-Sprechstunde im Traffiti statt.