. Das Wengenviertel wird Sanierungsgebiet. In den nächsten zehn Jahren sollen die dortigen Gebäude - viele wurden nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg schnell hochgezogen - umfassend renoviert und wo möglich auch aufgestockt werden. Die Stadt Ulm werde die "durchgreifende Erneuerung von Gebäuden mit Durchführung energetischer Maßnahmen im Standard Energieeffizienzhaus 100 mit 10 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten" unterstützen, hieß es während der Sitzung des Fachbereichsausschusses Stadtentwicklung, Bau und Umwelt. Bei Aufstockung und weiter verbesserter Energieeffizienz könnten 20 Prozent der Kosten bezuschusst werden. Dazu werden 5,2 Millionen Euro öffentliche Mittel bereitgestellt. Die Sanierung wird nach dem "vereinfachten Verfahren" durchgeführt. Für die Hauseigentümer heißt das: Ausgleichsbeträge fallen nicht an.