In einem der abschließenden Bauschritte wird von Samstag, 25. Januar 2014, 15 Uhr, bis Sonntag, 26. Januar 2014, 12.30 Uhr, im Streckengleis Ulm–Stuttgart die Hilfsbrückenkonstruktion wieder ausgebaut und der endgültige Brückenüberbau eingeschoben. Daran an schließen sich bis Sonntag, 2. Februar 2014, jeweils nachts zwischen 23.15 Uhr und 5.30 Uhr Folgearbeiten. Dadurch kann es im Bereich Michelsbergstraße, Kienlesbergstraße, Ostbahnhof und Neutorstraße zu Beeinträchtigungen durch Lärm kommen. Die Bahn bittet die Anwohner um Verständnis und ist bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Die Arbeiten werden in nächtlichen Zugpausen sowie am kommenden Wochenende auch tagsüber durchgeführt, damit der Bahnverkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird.
 
Der leitende Bauüberwacher vor Ort steht zu den Bauarbeiten montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr unter der Telefonnummer 0731/ 718874-50 sowie außerhalb der Bürozeiten unter der mobilen Telefonnummer 0176/ 66059393 als Ansprechpartner für betroffene Anwohner zur Verfügung. Darüber hinaus hat die Bahn die Bauinfo Stuttgart–Ulm eingerichtet, die ebenfalls rund um die Uhr für Fragen zum Projekt unter der Telefonnummer 0711/ 21321-212 und der Emailadresse bauen@stuttgart-ulm.de erreicht werden kann.
 
Der Bau einer neuen Eisenbahnüberführung ist erforderlich, um die Zufahrt zum Tunnelportal Ulm des Albabstiegstunnels im Bau- und im Endzustand zu ermöglichen. Dabei wurden Hilfsbrücken eingebaut, unter denen das alte Bauwerk abgerissen werden konnte. Nach den gleichen Arbeiten im benachbarten Streckengleis Stuttgart–Ulm am 4./5. Januar 2014 ist nun mit dem Einschub des neuen Brückenüberbaus im Gleis Ulm–Stuttgart die Voraussetzung geschaffen, eine leistungsfähige Zufahrt zum Baufeld des Portalbauwerkes vom Albabstiegstunnel fertigzustellen.
 
Somit kann die Bahn mit der Herstellung des ersten Hauptbauwerks der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm in Ulm beginnen, dem Portal Ulm des Albabstiegstunnels. Dazu wird in 2014 im Gleisbereich neben der Kienlesbergstraße eine tiefe Baugrube entstehen.
 
Unter anderem werden dabei zwei Gleise während der Bauphase außer Betrieb genommen, von denen eines auf einer Hilfsbrücke über die Baugrube geführt werden wird. Unter der Hilfsbrücke erfolgt dann der Aushub der Baugrube, in die in 2015 das Portalbauwerk als Stahlbeton-Rahmenkonstruktion gestellt wird.
 
Der Bauablauf beginnt mit der Herstellung der Bohrpfähle für die Baugrubenwände. Der daran anschließende Aushub der Baugrube erfordert ein schrittweises Lösen des anstehenden felsigen Untergrundes. Dies ist in dem kompakten Fels mit Baggern nicht zu leisten, so dass Lockerungssprengungen durchgeführt werden, deren besondere technische Vorkehrungen mit den zuständigen Behörden abgestimmt werden. In der Umgebung werden an ausgesuchten Gebäuden und Bauwerken hochempfindliche Messstationen eingerichtet, die die Sprengwirkungen aufzeichnen und die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte nachweisen.
 
Bis voraussichtlich Ende März 2014 lässt die Deutsche Bahn AG die Baustellenflächen des Portalbauwerkes noch tiefergehend in Bezug auf etwaige Kampfmittel untersuchen. Dazu hat die Bahn unterhalb der Kienlesbergstraße die vorhandenen Flächen bereits im vergangenen Jahr vorsondiert. Zur Ermittlung, ob diese auch tatsächlich vorhanden sind, laufen die augenblicklichen Untersuchungen. Ein Fund während dieser Arbeiten von Anfang Januar bis voraussichtlich Ende März 2014 kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden.
 
Fahrplanänderungen während des Ersatzneubaus der Eisenbahnüberführung
Die Deutsche Bahn AG informiert über die sich ergebenden Fahrplanänderungen durch Aushänge an den Bahnhöfen sowie im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Informationen gibt es auch beim Kundendialog DB Regio Baden-Württemberg unter der Rufnummer 0711 2092-7087 (montags bis freitags, 7 bis 20 Uhr), unter der Service-Nummer der Bahn 0180 5 99 66 33 (14 ct/Min aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min) sowie im SWR-Text auf den Tafeln 528 und 529.
 
Die Bahn hatte bereits am 20. Januar 2014 darüber informiert, dass in der Nacht am Sonntag, 26. Januar 2014, die Regionalbahn (RB) 19353 (Stuttgart Hauptbahnhof ab 0.22 Uhr) in Geislingen (Steige) endet. Ab Geislingen fährt ein Ersatzbus bis Ulm Hauptbahnhof.
 
Die Busse fahren folgende Haltestellen an: Geislingen (Steige) (ZOB, Halteplatz F), Amstetten (Württ) (Bahnhof), Urspring (Abzweig Lonsee), Lonsee (Hauptstraße), Westerstetten (Bahnhof), Beimerstetten (Bahnhofstraße) und Ulm (ZOB).
 Fahrräder können in den Bussen nicht mitgenommen werden.

Alle Kontaktdaten der Presseansprechpartner des Kommunikationsbüros finden Sie unter www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de