Tarifstreit Tarifstreit: Weitere Warnstreiks in der Region

Ulm / jkl 13.01.2018
Beschäftigte folgen dem Aufruf der IG Metall und legen erneut stundenweise ihre Arbeit nieder.

Nachdem es in der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag zu keinem Ergebnis kam, haben in der Region am Freitag rund 5330 Beschäftigte ihre Arbeit stundenweise niedergelegt. Sie folgten damit dem Aufruf zu Warnstreiks der IG Metall. Auch in den kommenden Tagen soll es zu Arbeitsniederlegungen kommen, kündigte der Zweite Bevollmächtigte der Gewerkschaft, Michael Braun, an. „Nachdem es auch bei der dritten Verhandlungsrunde zu keinem Ergebnis gekommen ist, ist mit weiteren Warnstreiks in der kommenden Woche in den Betrieben in unserer Region zu rechnen.“

Beschäftigte von Magirus-Iveco und Brehm Präzisionstechnik im Donautal sowie Liebherr-Mitarbeiter an den Standorten Ehingen, Kirchdorf und Operopfingen sowie KaVO-Ange­stellte in Biberach und Warthausen beteiligten sich am Freitag am Warnstreik. Zu Beginn der Woche legten Beschäftigte bei Evobus in Neu-Ulm bereits an zwei Tagen stundenweise ihre Arbeit nieder.

Die IG Metall fordert für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie 6 Prozent mehr Lohn und eine mögliche Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stun­den für 2 Jahre. Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall Ulm, forderte die Gewerkschaft auf, bei den Streikaktivitäten nicht zu überziehen. Die Verhandlungen sollen am Mittwoch, 24. Januar, fortgesetzt werden.

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