Kommentar Christine Liebhardt zur Landesgartenschau 2030 Was für eine Chance

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Autorenfoto © Foto: Könneke Volkmar
Ulm / Christine Liebhardt 04.07.2018

Raus aus dem Grau: Mit einem Konzept, das so gar nicht für Blümchenkitsch, dafür aber für die Entwicklung ziemlich vernachlässigter und trostloser Stellen steht, hat Ulm sich die Landesgartenschau 2030 geholt – und damit eine Riesenchance für die Stadt. Denn es geht um mehr als die maximal fünf Millionen Euro Zuschuss: Die Entscheidung, die Bundesfestung in den Mittelpunkt zu rücken, hat langfristige Auswirkungen auf die Stadtplanung. Was für ein Glück gerade am Ehinger Tor, Blaubeurer Tor und an den Flächen entlang der B 10, die sonst wer weiß wie lange so unwirtlich geblieben wären, wie man sie heute kennt.

Die Stadt kann sich glücklich schätzen, die Schau an Land gezogen zu haben. Doch es war mehr als Glück, dass es gelungen ist. Der Initiative von Martin Rivoir ist es zu verdanken, dass eine Landesgartenschau im Gemeinderat überhaupt ernsthaft diskutiert wurde. Und: Nachdem das erste Zögern überwunden war, hat die Verwaltung die Bewerbung nicht nur klug geplant und stramm geschuftet, um die Frist einzuhalten. Sie hat Bürger, Gruppen und Vereine mit einbezogen und hatte auch die Unterstützung des Förderkreises Bundesfestung sicher. Damit die Landesgartenschau im noch fernen Jahr 2030 ein Erfolg wird, werden weiterhin alle an einem Strang ziehen müssen. Die Weichen dafür sind gestellt.

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