Ulm Voller Erfolg bei Kinder- und Jugendläufen im Donaustadion

Ulm / UTE GALLBRONNER 17.09.2016
Wenn Kinder im und ums Donaustadion rennen, dann kann es einfach nicht regnen: Den katastrophalen Wettervorhersagen zum Trotz fiel während der Einstein-Schülerläufe kein einziger Tropfen. Rund 6700 Kinder und Jugendliche waren angetreten, um Strecken zwischen 400 und 5000 Meter hinter sich zu bringen.
Die Leistungen konnten sich wieder einmal sehen lassen, wobei der Bild auf den Siegerpodesten äußerst bunt war. Nicht nur wegen der in diesem Jahr verschiedenfarbigen T-Shirts, sondern auch, weil sich viele verschiedene Schulen in die Siegerlisten eintragen konnten. Die meisten Läufe verliefen fair, mit ein paar Ausnahmen. Bei den Achtjährigen kamen sich zwei Jungs auf der Zielgerade in die Haare, bei den Neunjährigen gab es Handgreiflichkeiten schon in der Startaufstellung. Doch die Gemüter beruhigten sich zum Glück schnell.
 
Gelernt hat man auch wieder etwas, zum Beispiel, dass sich Kinder in ihrem Vorwärtsdrang nicht durch Menschen mit Fähnchen aufhalten lassen. Das hatten die Organisatoren bei den ersten 800-Meter-Läufen versucht und prompt wurden sie fast niedergerannt, weil die Läufer den Abzweig in die Friedrichsau nicht nehmen wollten und stattdessen direkt Richtung Ziel strebten. Ansonsten galt es vor allem die Eltern in Zaum zu halten: Ein superehrgeiziger Vater rannte im Bambinilauf mit seinem Sprössling als Erster durchs Ziel und ließ damit der Konkurrenz keine Chance. Andere wollten einfach nicht einsehen, dass es keinen Sinn macht, die Kinder direkt am Ziel zu erwarten. Aber im Großen und Ganzen verlief alles friedlich und freundlich.
 
Auch die Sanitäter hatten nicht besonders viel zu tun. Ein paar Schürfwunden, verstauchte Beine, erst bei den Älteren hatten sich ein paar zu viel zugemutet und mussten etwas aufgepäppelt werden. Insgesamt wieder ein rundum gelungener Tag. 

Bilder von allen Läufen finden Sie hier
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