Finanzen Volksbank Ulm verzeichnet Mitgliederzuwachs

Ulm / swp 13.06.2018

Die Volksbank Ulm-Biberach zieht trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase eine positive Bilanz des abgelaufenen Jahres. „Wir sind mit der Entwicklung unserer Bank zufrieden und blicken auf ein positives Geschäftsjahr 2017 zurück“, sagte Vorstandssprecher Ralph Blankenberg bei der Vertreterversammlung, die zuletzt in der Donauhalle über die Bühne ging: „Auch wenn uns die Entwicklungen am Markt weiter vor große Herausforderungen stellen, sehen wir uns für die Zukunft gut gerüstet.“ Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, stellen neben der Niedrigzinsphase auch die ausufernde Regulatorik und fortschreitende Digitalisierung die führende Genossenschaftsbank vor große Herausforderungen.

Vergangenes Jahr erhöhte sich die Bilanzsumme um fast vier Prozent auf 2,7 Milliarden Euro (plus 99 Millionen Euro). Die anhaltende Nullzinspolitik hinterlasse Spuren beim Zinsüberschuss, der sich um rund fünf Millionen Euro auf 54 Millionen verringerte. Hingegen wuchs der Provisionsüberschuss um 14 Prozent auf knapp 20 Millionen Euro.

Grund hierfür sei vor allem eine deutliche Steigerung im Wertpapiergeschäft: weil Kunden vermehrt in alternative Anlageformen investieren. Außerdem verzeichnete die Volksbank sowohl bei den Kundeneinlagen (2,2 Milliarden Euro, plus 4,3 Prozent) als auch bei dem Kundenkreditvolumen (1,8 Milliarden Euro, plus 1,6 Prozent) einen Anstieg.

Die Bank erhöhte die Zahl der Mitglieder auf deutlich mehr als 73 000. Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Peter Kulitz und Harald Seifert wurden wiedergewählt. Bei der konstituierenden Sitzung wurde das Präsidium mit Kulitz sowie Werner Utz und Robert Bausch als seinen Stellvertretern bestätigt.

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