Ulm / swp

Auch die 16. Runde des Ulmer Regionalwettbewerbs von „Jugend forscht“ verlief mit insgesamt 106 Mitwirkenden und 14 Regionalsiegern – davon vier aus Ulm und Alb-Donau-Kreis – sehr erfreulich. Für die Innovationsregion übergab Vorstandsmitglied Otto Sälzle (IHK) am Samstag die Preise in der Donauhalle.

Angesichts des hohen Niveaus der Arbeiten hatte die Jury unter Vorsitz von Jochen Krüger vom Seminar für Didaktik in Weingarten in den Fächern Chemie, Physik und Technik gleich jeweils zwei erste Plätze verliehen.

In der Sparte „Arbeitswelt“ konnten sich Jonas Münz (16) und Jakob Rehberger (17) von der Kilian-von-Steiner-Schule (Laupheim) mit ihrer Kooperation mit Ulrich Medical in Ulm durchsetzen. Sie haben für den Medizintechnik-Hersteller ein Verfahren zum Entgraten von Knochenimplantaten entwickelt. Die Späne werden mit Ultraschall entfernt. Die Jury war davon begeistert.

Sehr erfolgreich waren auch Teams vom Robert-Bosch-Gymnasium Langenau unterwegs. Mit „Newtons Pendel“, beliebt als Schreibtischdeko, befassten sich Markus Baier (15) und Simon Martin (16). Sie brachten im Schülerforschungszentrum (SFZ) in Ulm Ordnung in das physikalische Chaos und errangen damit den ersten der beiden Physikpreise in der Sparte „Jugend forscht“.

Schwebende Wasserräder

Der zweite ging an Markus Baier und seine Langenauer Mitschüler Fabio Briem (17) und Fabian Henn (16) für die „Wasserschlacht mit Magnus, Bernoulli und Newton“ mit scheinbar schwebenden Wasserrädern (wir berichteten), ebenfalls am SFZ entstanden.

Bei „Schüler experimentieren“ (bis 14 Jahre) überzeugte Joshua Denschlag vom Hans-und-Sophie-Scholl-Gymnasium mit seiner Forschungsarbeit „wirbelnde Kugeln“. Sälzle zeichnete das Schubart-Gymnasium Ulm, das Wieland-Gymnasium Biberach und das Gymnasium Ochsenhausen mit dem IHK-Preis aus. Sie hatten die meisten Schüler für „Jugend forscht“ begeistert.

Der Sonderpreis „Umwelttechnik“ ging an Annkatrin Schärfl (12) und Alexandra Patan (12) von St. Hildegard für eine Plastik-Alternative aus Maisstärke.