Donaurunning Neue Laufstrecke entlang der Donau

Die neue Laufstrecke entlang der Donau ist eröffnet.
Die neue Laufstrecke entlang der Donau ist eröffnet. © Foto: Volkmar Könneke
Ulm/Neu-Ulm / Hans-Uli Mayer 24.09.2018
In der Friedrichsau wurde eine fünf Kilometer lange Laufstrecke eröffnet. Sie ist exakt vermessen, beleuchtet,  und verfügt über eine Zeitmessanlage.

Für Thorsten Kriependorf ist die Strecke „einmalig in Süddeutschland“. Er leitet für den SSV 46 das Hans-Lorenser-Sportzentrum und hat das Projekt „Donaurunning“ in den vergangenen drei Jahren auch betrieben. Gemeinsam mit den Städten Ulm und Neu-Ulm und der Ulm/Neu-Ulmer Touristik GmbH (UNT) ist es gelungen, eine exakt vermessene, beleuchtete und mit einer fest installierten Zeitmessung ausgestattete Walking- und Joggingstrecke aufzubauen.

Am Montag war Einweihung, und neben den Vertretern des Sportvereins und den Verantwortlichen des Einstein-Marathons hatten auch ein paar wenige Stadträte die beiden Oberbürgermeister Gunter Czisch (Ulm) und Gerold Noerenberg (Neu-Ulm) begleitet, die beide Grußworte sprachen. Für Czisch ist die Laufstrecke ein „kleiner zusätzlicher Baustein für den Sport und die Leichtathletik“ in Ulm. Noerenberg pflichtete bei, dass der Erfolg des Einstein-Marathons zeige, wie groß die „Lauf-Community“ in der Doppelstadt sei.

Registrierung via Homepage

Will man sich auf den ausgeschilderten Rundkurs von exakt fünf Kilometern begeben und seine Zeit dabei genauso exakt messen, hat man nicht viel mehr zu tun, als sich zu registrieren. Entweder geht das über die Homepage donaurunning.de oder direkt im HaLo-Sportzentrum, wo man sich für 9,90 Euro einmalig auch einen Chip kaufen kann, mit dem dann die Zeitmessung aktiviert wird.

Insgesamt gibt es vier Messstellen, Start und Ziel ist am Ende der Stadionstraße am Donauufer. Unterwegs gibt es zwei Messstellen auf Ulmer und zwei auf Neu-Ulmer Seite, die Daten werden direkt auf die „Donaurunning-Homepage“ übertragen, wo die Läufer ihr eigenes Training überprüfen und sich auch mit anderen Sportlern messen können. Wer einen Chip besitzt, kann laufen wann er will – lediglich in den Nachtstunden zwischen 23 und 5 Uhr morgens sei die Übertragung der Daten eingeschränkt, sagt Kriependorf. Vereinsvorstand Willy Götz lobt denn auch die Städte für ihr Engagement und nennt die Laufstrecke das „Sahnehäubchen für die Laufkultur in Ulm und Neu-Ulm“.

Donau habe Marketing-Effekt für die Stadt

UNT-Chef Wolfgang Dieterich bestätigte die Initiatoren darin, dass der Donaurun durchaus auch einen Marketing-Effekt für die Stadt habe. Immerhin würden viele Hotels mittlerweile auch mit solchen sportlichen Angeboten in ihrem Umfeld werben. Kriependorf geht in der Wirkung sogar noch etwas weiter, und kündigt für die Zukunft schon mal Aktionen an. Schließlich könnte ja auch ein Wettbewerb entstehen zwischen Betrieben, Behörden, einzelnen Abteilungen oder auch privaten Laufgruppen, wer am meisten Kilometer schafft, wer die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht oder einfach nur, wer die meisten Läufer auf die Strecke bringt.

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Projektpartner

Kooperation An dem von den beiden Städten Ulm und Neu-Ulm und der Touristikgesellschaft UNT geförderten Projekt, sind weitere Partner beteiligt: Organisation des Einstein-Marathons, Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, BKK Verbund Plus und die Firma Beurer. Betrieben wird die fünf Kilometer lange Strecke vom SSV Ulm 1846.

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