Ulm Verein "Ulm isst gut" lobt einen Koch-Wettbewerb aus

Ulm / HUM 03.06.2016
Ein Rezept, ein Topf, nur eine Energiequelle: Der Verein "Ulm isst gut" veranstaltet einen Kochwettbewerb, der ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit steht.

Gefordert sind Eintöpfe, deren Zusammensetzung so vielfältig wie traditionell sein dürften. Denn nichts ist so alt wie der Eintopf, ein Essen aus einem Topf, das auf nur einer Energiequelle zubereitet wird, schreibt der Verein jetzt in seiner Ausschreibung.

"Jedes Land, jede Region und fast jeder Haushalt hat seine eigenen Lieblingsrezepte und Spezialitäten", heißt es. Ob Gaisburger Marsch, Gulasch, französisches Cassoulet, Couscous, indisches Curry, Fondue, Gemüsesuppe oder Ratatouille - die Liste solcher Ein-Topf-Gerichte ist lang, und die der dazugehörigen Gefäße ebenso.

Tatsächlich hat die lange Tradition der Eintöpfe ganz unterschiedliche Formen zutage gebracht. Ob Schmortopf, Wok, Tajine, Pfanne, Feuertopf oder Vogelnest - sie alle zeugen von der verwurzelten Geschichte der schnellen und einfachen Gerichte, die vor allem nur eine Feuerstelle oder heutzutage Energiequelle brauchen.

Der Verein "Ulm isst gut" will diese Kultur fördern und lobt einen Wettbewerb aus. Interessenten können ihre für vier Personen gerechneten Rezepte bis zum 17. Juni mit Foto an die Vereinsadresse schicken. Die Verantwortlichen treffen eine Vorauswahl, laden einige zum Vorkochen ein und küren dann drei Gewinner, die während einer Veranstaltung Mitte September von einer Fachjury bewertet werden.

Info Rezeptvorschläge bis zum 17. Juni an Birgit Schäfer-Oelmayer, Cartesiusstraße 126, 89075 Ulm.

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