Ulm Verbrauchermesse Leben-Wohnen-Freizeit lockte 70.000 Besucher

Das ist ein neuer Trend für die Vorgärten von Einfamilienhäusern: Werner Frauendorfer (helles Hemd) vom Whirlpool-Hersteller Armstark, erläutert einer interessierten Familie die Vorteile der Pools, die bis zu 10.000 Euro kosten.
Das ist ein neuer Trend für die Vorgärten von Einfamilienhäusern: Werner Frauendorfer (helles Hemd) vom Whirlpool-Hersteller Armstark, erläutert einer interessierten Familie die Vorteile der Pools, die bis zu 10.000 Euro kosten. © Foto: Lars Schwerdtfeger
Ulm / Frank König 21.03.2016
Die Verbrauchermesse LWF ging bis Sonntag in der 45. Auflage über die Bühne. Mit dem „Kunstschimmer“ lockte sie die erhofften 70.000 Besucher an.

Die am Sonntag zu Ende gegangene Frühjahrsmesse Leben-Wohnen-Freizeit hat in Kombination mit der Kunstausstellung „Kunstschimmer“ die erhofften 70.000 Besucher erreicht. Das berichtet seitens des Veranstalters Ulmer Ausstellungsgesellschaft (UAG) Geschäftsführerin Michaela Vogel.

Demnach strömten am Sonntag zum Abschluss nach neun Messetagen nochmal zahlreiche Besucher durch die Messehallen und auf das – allerdings eher spärlich belegte – Freigelände in der Friedrichsau. Insgesamt präsentierten 400 Aussteller Produkte mit Schwerpunkt auf Bauen, Wohnen und Energie. Im Bauforum referierte Kreishandwerksmeister Max Semler über moderne Fenster als Wärmedämmung und Hindernisse für Einbrecher.

Ein neues Element in der traditionsreichen Verbraucherausstellung war diesmal in Halle 5 die Spielewelt „Digital & Fun“ – mit Computerspielen, aber auch Spielzeug-Helikoptern und Kamera-Drohnen. Auf der Eventfläche im Messefoyer liefen Tanz- und Cheerleader-Vorführungen oder auch historische Schwertkämpfe. In der Gastro-Halle gab es tägliche Koch-Shows mit Oliver Schendzielorz, beispielsweise auch zur Küche des Ayurveda.

Beim „Kunstschimmer“ in dem an die Donauhalle angrenzenden Donausaal zeigten in der vierten Auflage 70 Künstler ihre ansprechenden Arbeiten. Dieser Teil der Messe erreichte, wie es heißt auch durch intensive Werbung in sozialen Netzwerken und Kunstkatalogen, tausende Interessierte. Junge und etablierte Künstler zeigten auf 500 Quadratmetern Malerei, Fotografie, Skulpturen, Konzeptkunst, Zeichnungen und Illustrationen bis hin zur Street Art. Wie Organisator Stefan Grzesina berichtet, waren nicht nur Künstler aus der Region Ulm und München, sondern auch aus Wien und Zürich dabei. Erstmals hätten auch Galeristen vorbeigeschaut. Dazu Michaela Vogel in einer Pressemitteilung: „Die Messe-Kombination ist ein idealer Glücksfall für den Messeplatz Ulm.“kö

Info:
Die LWF läuft 2017 wieder mit der begleitenden Ausstellung „Kunstschimmer“ von 11. bis 19. März.

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