Kommt Vapiano oder nicht? Diese Frage stellen sich die Ulmer seit über einem Jahr. Bereits 2017 hatte die italienische Restaurant-Kette feierlich angekündigt, im Sommer 2018 eine Filiale in der Neuen Mitte in Ulm zu eröffnen. Seitdem kamen jedoch immer mehr Probleme ans Tageslicht.

Ulm

Zunächst liefen die Umbauarbeiten an dem Gebäude des ehemaligen Modehaus Honer langsamer als gedacht. Dann bereitete der Fundament für den tonnenschwerem Olivenbaum, der in der Mitte des Restaurants stehen soll, Sorgen. Zuletzt drohte das Projekt sogar wegen Vapiano selber zu platzen. Der Grund: Das Kölner Unternehmen steckt in einer wirtschaftlichen Krise und musste mehrfach Geschäftszahlen nach unten korrigieren.

Köln

Restauranteröffung bereits im Mai

Umso überraschender ist nun, dass es Vapiano mit der Eröffnung des Ulmer Lokals auf einmal ganz eilig hat. „Zum aktuellen Zeitpunkt gehen wir von einer Eröffnung unseres neuen Restaurants im Mai 2019 aus“, sagte Vapiano-Immobilienendirketor Werner Engels in einem Interview mit „cityStories Ulm“.

Zudem gab er bekannt, dass das Restaurant – allen Komplikationen zum Trotz – „ nach dem ursprünglich geplanten Konzept gebaut und betrieben“ werde.

Neues Konzept soll Ulmer überzeugen

Bedeutet dieses Statement nun das Ende der Vapiano-Posse in Ulm? Das ist immer noch nicht ganz klar, schließlich kam im vergangenen August auch erst kurzfristig heraus, dass sich der Einzug der Restaurantkette verschiebt.

Sollte jedoch alles wie von Vapiano geplant ablaufen, dürfen sich die Ulmer auf ein Gastrokonzept des Unternehmens freuen. Wie der Vapiano-Boss Cornelius Everke berichtete, will das Unternehmen einige Gerichte von der Karte streichen und sich vermehrt auf Klassiker konzentrieren. Das soll helfen, die von vielen Kunden beanstandeten Wartezeiten zu reduzieren.

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