Nun ist es offiziell: Die Pasta-Kette „Vapiano“ hat seinen Ableger in Ulms Neuer Mitte am Donnerstagabend eröffnet. 500 Gäste waren vor Ort und drängten in den Innenraum, wo es Nudeln und Pizza umsonst gab. Das Resultat: eine lange Schlange in Richtung Barfüßer und viel Gedränge in der Location.

Erfolgreicher Testlauf in den ersten Tagen in Ulm

Bereits seit 1. September läuft der Alltag im Vapiano. Der Hintergrund dafür, dass die Eröffnung erst zwei Wochen später über die Bühne ging: Die Betreiber-Brüder Johannes und Tristan Stracke wollten eine Art „Trainingslauf“ für die Mitarbeiter starten, sodass am offiziellen Eröffnungstag nichts schief geht. Mit dieser Entscheidung ist Johannes Stracke sehr zufrieden: „Es ist richtig was los, das Restaurant wird sehr gut angenommen, wir haben hier aber natürlich auch eine Top-Lage.“ Das Publikum ist bunt gemischt, Teenager und Businessleute sitzen hier nebeneinander.

Die Brüder Tristan und Johannes Stracke (rechts) betreiben das Restaurant.
© Foto: Stefanie Müller

Vapiano in Ulm: Neue Bestell-Option

Wer das Vapiano-Konzept kennt, weiß, dass man sich im Restaurant anstellen muss, um sein Gericht zu erhalten. Man sieht beim Kochen zu und wartet auf sein Essen. Das ist nicht jedermanns Sache, wissen die Strackes. Daher testen sie in Ulm einen neuen Bestellweg: Der Gast tippt seine Wünsche auf einem Touch-Screen ein und erhält anschließen einen Buzzer. Er wartet im Sitzen auf seine Bestellung und holt sie ab, sobald das Gerät ertönt. Das solle dem Kunden mehr Komfort bieten. „Wir wollen aus neugierigen Gästen Besucher machen, das ist das erklärte Ziel“, so Johannes Stracke.

Vapiano-Betreiber testete die Konkurrenz

Der Gastronom ist 35 Jahre alt, kommt ursprünglich aus Konstanz und hat nun seinen Lebensmittelpunkt nach Ulm verlagert: „Ich will vor Ort sein – das gehört für mich dazu.“ Auf seine Konkurrenz angesprochen, meint er: „Natürlich habe ich auch schon mal die Konkurrenz ausgetestet, ich sehe sie aber eher als Mitbewerber, es sind gute Mitbewerber, das bestärkt uns natürlich, alles noch besser zu machen.“

Dieser Artikel ist in Kooperation mit cityStories Ulm entstanden.

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