Gärtnern in der Stadt Urban Gardening erobert Instagram, Facebook und Co.

Kartoffeln vom eigenen Balkon - Urban Gardening erobert die sozialen Medien.
Kartoffeln vom eigenen Balkon - Urban Gardening erobert die sozialen Medien. © Foto: Volkmar Könneke
Ulm / Bastian Huttner 21.08.2018
Ob Tomaten, Salat oder auch mal einen Apfel - hier und da sieht man in den sozialen Medien Posts über städtisches Gärtnern.

Wer in den sozialen Medien aktiv ist, der wird wissen, was es mit den Bildern von Gemüse, Obst und anderen Pflanzen auf sich hat. Quasi querbeetein tauchen sie auf, die Posts über Urban Gardening.

Gemüse mal modisch in Szene gesetzt, mal wie zufällig abfotografiert oder auch elegant im Hochbeet.

Das Stichwort ist Urban Gardening.

Doch was ist das?

Es bedeutet im Grunde, dass man Flächen in städtischen Gebieten nutzt und dort eine Art Garten oder Beet anlegt. Klarer Vorteil: Es entstehen kürzere Transportwege.

Menschen, die in großen Städten leben, kaufen ihre Lebensmittel meist im Supermarkt. Die Möglichkeit, sein Gemüse und Obst selbst in der Stadt anzubauen, ist etwas, auf das man stolz sein kann – so Tobais Dienlin, Medienpsychologe an der Uni Hohenheim.

Urban Gardening gibt es, seit es Städte gibt. Es entstand aus der Situation heraus, dass viele Lebensmittel keine lange Haltbarkeit haben. Heutzutage steht vor allem der ökologische Aspekt im Vordergrund.

Der Trend an sich ist nicht neu. Dass jetzt aber viele Menschen ihre Erfolge oder Misserfolge auf Instagram oder Facebook posten, macht die Bewegung des urbanen Gärtnerns wieder aktuell.

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