Nach dem sommerlichen Wochenstart kühlt das Wetter in Deutschland deutlich ab. Am Donnerstag kann es vielerorts dichte Wolken geben, von West nach Ost ziehen kräftige Schauer und Gewitter auf, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mitteilte. Vor allem im Nordosten sowie im Südosten Bayerns bestehe lokal Unwettergefahr. Wie aber zeiht das Unwetter? Und werden Ulm und Neu-Ulm betroffen sein?
Die Münchener Nachrichtenseite tz.de schreibt, dass „nördlich von Ulm an der Grenze zu Baden-Württemberg (...) die höchstmögliche Warnstufe ausgerufen“ worden sein soll. Und weiter: „Für die beiden an Bayern, bzw. Nordschwaben grenzenden Landkreise gilt die Warnstufe vier von vier möglichen Warnstufen.“
Auf einer Karte der Wetterseite unwetterzentrale.de hingegen zeigt eine Karte für Baden-Württemberg, dass ein mögliches Unwetter südlich der Doppelstadt Ulm / Neu-Ulm verlaufen würde - etwa bei Laupheim.

Wetter Baden-Württemberg: Das sagt der Deutsche Wetterdienst

Für Baden-Württemberg hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen geschrieben, dass im ganzen Land mit Regen und Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich seien. Das sagte Meteorologe Paul Dilger vom DWD. „Es gibt mit Sicherheit auch Bereiche, die trocken bleiben.“ Dazu scheine immer wieder die Sonne und lasse die Temperaturen erneut auf bis zu 22 Grad im Bergland und 29 Grad im Rheintal klettern.
Wolkiger, verregneter und deutlich kühler wird es laut DWD zum Ende der Woche. Am Donnerstag gibt es den Prognosen zufolge Höchstwerte zwischen 15 Grad im Bergland und 21 Grad am Rhein, am Freitag werden nur noch neun bis 16 Grad erwartet.
Unwetterwarnung Reutlingen Statt Gewitter nun anhaltender Regen

Reutlingen

Wetter Deutschland: So sollen die nächsten Tage werden

Am Freitag wird es laut DWD dann in ganz Deutschland deutlich kühler bei Temperaturen von 13 bis 18 Grad. Der Himmel zeigt sich zumeist stark bewölkt. Bis zum Abend ziehen vielerorts Schauer auf, in der Westhälfte kann es vereinzelt Gewitter geben. In der Nacht zum Samstag sinken die Temperaturen auf bis zu 5 Grad.
Während sich das Wetter im Norden an Samstag wechselhaft mit Schauern zeigt, bleibt es laut der Prognosen in der der Mitte und im Süden bedeckt mit teils länger anhaltender Regen. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 18 Grad.
Noch am Dienstag hatte Deutschland den bislang wärmsten Tag des Jahres erlebt. Am zweiten Tag des meteorologischen Sommers wurde gleich zweimal die 30-Grad-Marke geknackt - in Lingen im Emsland und an einer Wetterstation in Trier.