Rotlichtmilieu Unterwegs im Rotlichtmilieu

Ein Leuchtreklamenschild macht auf ein  Bordell aufmerksam. Doch wer sind die Menschen,die hinter den rot beleuchteten Fenstern arbeiten?
Ein Leuchtreklamenschild macht auf ein Bordell aufmerksam. Doch wer sind die Menschen,die hinter den rot beleuchteten Fenstern arbeiten? © Foto: dpa
Ulm / Manuel Bogner 14.02.2013
Das Geschäft mit der Liebe boomt auch in Ulm und Neu-Ulm. Doch wer sind die Menschen, die im Rotlichtmilieu arbeiten? Für eine dreiteilige Video-Serie hat die SÜDWEST PRESSE hinter die Kulissen geblickt: Warum arbeiten die Menschen hier, was bewegt sie?
Das Geschäft mit der Liebe boomt. Nach Angaben der Polizei Ulm hat sich zwar die Zahl der "Etablissements" nicht verändert. "Die Zahl der Prostituierten ist aber um ein Vielfaches gestiegen", sagt Sprecher Wolfgang Jürgens ohne konkrete Zahlen zu nennen. Das heißt: Die Betreiber haben ihre Standorte ausgebaut.

Ulrich Feistle von der Kriminalpolizei Neu-Ulm bestätigt diesen Befund für die andere Donauseite. "Im klassischen Geschäft hat sich nicht viel geändert", sagt er. Neu dazugekommen seien jedoch Sauna- und FKK-Clubs.

Doch wer sind die Menschen, die im Milieu arbeiten? Die Südwest Presse hat sich auf die Suche gemacht und drei ganz unterschiedliche Frauen besucht. Warum arbeiten sie im Rotlichtmilieu, was gefällt ihnen an ihrem Beruf, was stört sie?

Dritter und letzter Teil: Warum es der Domina Dorina Dorijal Spaß macht, Männer zu unterwerfen.





Teil 2: Warum XXL-Heidi  Prostituierte wurde und was ihre Kindheitserlebnisse damit zu tun haben.





In Teil 1 erzählt Gerda Kalchschmid, Eigentümerin des "Alten Herzog", wie sie plötzlich Chefin des ältesten Ulmer Bordells wurde.