Die Universität hat die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Mit der Unterzeichnung dieser Vereinbarung verpflichte man sich, gesellschaftliche Vielfalt zu leben, anzuerkennen und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist, heißt es in einer Mitteilung. Die Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel will damit der Tatsache Rechnung tragen, dass sich die moderne Gesellschaft im Zuge der Globalisierung und des demografischen Wandels fortwährend verändert.

3000 Unterzeichner

„Gerade wir als Universität profitieren von einer großen Vielfalt an kulturellen Prägungen, Begabungen und Interessen“, sagt Prof. Michael Weber, Präsident der Uni Ulm. Mit der Unterschrift gehe man die Verpflichtung ein, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Wertschätzung entgegen zu bringen: unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

 Die „Charta der Vielfalt“ ist eine Arbeitgeberinitiative, die im Jahr 2006 von etlichen großen Unternehmen in Deutschland ins Leben gerufen wurde. Bisher haben schon 3000 Unternehmen und Einrichtungen mit insgesamt rund 10,4 Millionen Beschäftigten diese Urkunde unterzeichnet.