Doch bürokratische Hürden, Vorurteile und wenige Hilfsangebote erschweren den Berufseinstieg.
Abhilfe soll nun eine Initiative aus Ulm schaffen: Die Uni und ihre Partner waren mit ihrem Projekt bei der Ausschreibung "Study and Work" des Bundeswirtschaftsministeriums sowie des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft erfolgreich. Mit einer Förderung über 120.000 Euro und Eigenmitteln soll ein Netzwerk zur Bindung ausländischer Studierender für den deutschen Arbeitsmarkt aufgebaut werden. Das Projekt läuft zunächst zwei Jahre. "Im Schulterschluss mit der wirtschaftlich starken Region festigen wir die Anziehungskraft der Uni Ulm und der Partnerhochschulen auf talentierte internationale Studierende, um damit auch besonders qualifizierten Nachwuchs für unsere Unternehmen zu gewinnen", sagt Prof. Ulrich Stadtmüller, Vizepräsident für Lehre und Internationales an der Uni Ulm.

Neben der Uni gehören die Hochschulen Ulm/Neu-Ulm, die Agentur für Arbeit sowie die IHK Ulm zu den Antragstellern. Sie wollen ein institutionsübergreifendes Programm auf die Beine stellen.