Das Uni-Semester startet am Montag – wegen Corona erneut digital. Grundsätzlich beginnen im Sommersemester weniger junge Menschen ein Studium als im Wintersemester. 286 sind es diesmal, darunter außer klassischen Erstsemestern zahlreiche Studienfach- oder Studienortwechsler.
Die meisten Bachelor-Studierenden beginnen ein Informatik-Studium oder belegen das Fach Zahnmedizin. Der am stärksten nachgefragte Masterstudiengang. ist „Industrielle Biotechnologie“. 23 junge Menschen haben sich für das sogenannte Orientierungssemester entschieden, das auf ein MINT-Studium (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) vorbereitet.
Insgesamt sind aktuell 9630 Studierende eingeschrieben, teilt die Pressestelle der Uni mit. Wobei die Studentenzahl im Sommer meist etwas niedriger sei als im Wintersemester. Der Anteil an ausländischen Studierenden beträgt konstant zwölf Prozent.
In puncto Online-Lehre haben die meisten Lehrenden inzwischen eine gewisse Routine entwickelt, so Uni-Sprecherin Annika Bingmann. Vor allem Veranstaltungen ohne praktische Anteile fänden quasi ausschließlich online statt. Bei Praktika und Prüfungen gebe es aber Möglichkeiten, diese als Präsenzveranstaltungen anzubieten: in kleinen Gruppen, mit Hygienekonzept und digitaler Nachverfolgung von Kontakten.
Um die neuen Studierenden willkommen zu heißen, haben Uni-Präsident Michael Weber und Daniel Uhrmann, Vorsitzender der Studierendenvertretung, ein Begrüßungsvideo aufgezeichnet. Es ist ab Montag online abrufbar. Die StuVe bietet zudem ein virtuelles „Uni-Forum“ an. Auf einer eigens eingerichteten Webseite können sich studentische Gruppen vorstellen.
Geplant sind außerdem auch einzelne Präsenz-Veranstaltungen der unterschiedlichen Fachbereiche für die neuen Studierenden, etwa, um ihnen den Campus zu zeigen oder Kommilitonen und Dozierende persönlich kennenzulernen.
„Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Studierenden mit dem Studium unter Corona-Bedingungen insgesamt sehr gut zurechtgekommen sind. Es wurden nicht weniger Prüfungen geschrieben und die Prüfungsergebnisse sind nicht schlechter als in den Jahren zuvor; sie sind sogar ein kleines bisschen besser gewesen“, so Präsident Weber.