In der aktuellen „Golden Age“-Rangliste des Times Higher Education (THE) Ranking belegt die Universität Ulm deutschlandweit Platz 3 und Platz 16 im weltweiten Vergleich. Das teilte die Uni in einer Pressemitteilung mit. In Deutschland musste sich die Uni der Freien Universität Berlin und der Universität Mannheim geschlagen geben.

In einem weiteren Ranking, dem „QS World University Ranking“ des britischen Anbieters Quacquarelli Symonds, mit rund eintausend bewerteten Universitäten weltweit, belegte die Uni einen „respektablen Platz 340“.

Hintergrund der Ranglisten

Das Ranking des britischen Verlags Times Higher Education bewertet Universitäten in den Bereichen Forschung, Lehre, wissenschaftlicher Einfluss (Zitationen), Internationalität und Drittmittel. Vor allem bei den Zitationen habe die Uni Ulm 92,6 von einhundert möglichen Punkten, heißt es weiter. Die Drittmittel seien mit 75,8 Punkten bewertet worden. Im vergangenen Jahr, bei ihrem Debüt, belegte die Uni noch Platz 18.

Der Name der Rangliste, „Golden Age“, bezieht sich auf ein „Goldenes Zeitalter“ der universitären Ausbildung nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Ende der 1960-er Jahre. In dieser Zeitspanne entstanden weltweit besonders viele neue Universitäten und die Ausgaben für Forschung stiegen.

Das QS-Ranking misst für seine Rangliste sechs Indikatoren, darunter akademische Reputation, Zitationen oder das Verhältnis von Studierenden zu Lehrenden. Besonders das Betreuungsverhältnis an der Uni Ulm wurde mit 82,9 von einhundert Punkten als „besonders gut“ eingestuft.

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