Eine Jury und ein Fachbeirat wählten 100 Projekte aus gut 1000 Bewerbungen aus. Gesucht wurden Konzepte aus Deutschland, die Chancen der Digitalisierung vorantreiben. "Ich freue mich sehr über diese tolle Auszeichnung. Sie ist eine Bestätigung für die gesellschaftliche Relevanz unserer Forschungsergebnisse", sagt Prof. Susanne Biundo-Stephan, Leiterin des Ulmer Instituts für Künstliche Intelligenz und Sprecherin des Sonderforschungsbereichs.

Haushaltsgeräte mit zahllosen Programmen, Smartphone-Apps und intelligente Autos: Immer zahlreichere und leistungsfähigere technische Systeme bestimmen unseren Alltag. Doch oft sind Nutzer damit überfordert. Seit 2009 entwickeln Wissenschaftler aus Ulm und Magdeburg Konzepte, damit sich Maschinen auf ihre Nutzer und deren tatsächliche Bedürfnisse und Fähigkeiten einstellen. Aktuell bündeln über 70 Informatiker, Ingenieure, Psychologen, Neurobiologen und Mediziner ihre Expertise im Sonderforschungsbereich. Der Sonderforschungsbereich wird seit 2009 mit 19 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.