Ulm Umfrage auf swp.de: Zwei Drittel für spätere Sperrstunde

SWP 26.08.2014
Wann soll Schluss sein mit dem Ausschank im Freien vor Kneipen und Lokalen in der Stadt? Das haben wir die Leser von swp.de gefragt. Zwei Drittel sind für eine Verlegung der Sperrstunde nach hinten, ein Drittel hält nichts davon.

Wann soll Schluss sein mit dem Ausschank im Freien vor Kneipen und Lokalen in der Stadt? Diese Frage wirft der Ulmer Verein Stadtempfinden in einer Online-Befragung auf. Ihm genügt die bisherige, im Jahr 2007 getroffene Regelung, dass bis 23 Uhr im Freien gesessen, gegessen und getrunken werden darf, nicht mehr. "Stadtempfinden" strebt 0.30 Uhr als neue Sperrstunde an, wogegen sich der Verein Leben in der Stadt Ulm wehrt. Wir haben unsere Leser befragt, wie sie es gern hätten (siehe Screenshot). Mehr als 1200 Personen haben sich beteiligt. Von ihnen haben gut 300 - rund 25 Prozent - erklärt, sie würden gern noch länger draußen sitzen, "wenn man schon mal unterwegs ist". Weitere 21 Prozent derer, die mitgestimmt haben, vertraten die Ansicht, bis nachts um halb eins wäre gut, länger müsse es aber nicht gehen. Nochmals 21 Prozent meinten, Mitternacht genüge. Zwei Drittel sind also für eine Verlängerung der Sperrstunde für Außenbewirtschaftungen. Ein Drittel hingegen hält nichts davon.