Unbekannte haben auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt ihr Unwesen getrieben und Schilder zerstört. Die blauen Wegweiser mit weißer Schrift sollten den Besuchern helfen sich zurecht zu finden. Jetzt sind sie noch vor der Eröffnung am Montag, 25. November 2019, um 18 Uhr kaputt. Auch am Donnerstag darauf hat die Poliezei noch keine weiteren Hinweise, die sie mitteilt. Doch Jürgen Eilts, Geschäftsführer der Ulm-Messe GmbH und Verantwortlich für den Weihnachtsmarkt, gibt aktuelle Infos zum Fall und berichtet von weiteren täglichen Straftaten und schlechten Scherzen auf dem Ulmer Weihnachtmarkt.

Ulmer Weihnachtsmarkt zeigt Bild der Zerstörung auf Facebook-Seite

Der oder die Täter waren mit roher Gewalt am Werk. Die Wegweiser sind fachmännisch und aus robustem Material gefertigt und an einer Stange, wie bei üblichen Verkehrsschildern, angebracht. Von den Insgesamt sechs einzelnen beschrifteten Richtungsweisern sind vier kaputt und eins fehlt komplett.

Mit den einleitenden Worten „Vandalismus bedeutet eine allgemeine blinde Zerstörungswut“ ist ein Foto auf der Facebookseite der Ulmer Weihnachtsmarkts gepostet. Weiter heißt es „Vielen Dank für nichts!“ gefolgt von einer Beschreibung über die Fassungslosigkeit über den fehlenden Respekt der mit solch einer Tat einhergeht.

Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung

Wie Jürgen Eilts von der Ulm Messe am Montag mitteilte, werde jeder Fall von Sachbeschädigung oder Diebstahl zur Anzeige gebracht. Die Polizei Ulm ermittelt in der Angelegenheit wegen Sachbeschädigung. Beamte waren bereits vor Ort. Am Montag werde man mit den Verantwortlichen der Stadt zusammensitzen und alle weiteren Information zu dem Fall aufnehmen.

Weihnachtsmarkt wird nachts bewacht

Immer wieder sei es in den vergangenen Jahren zu Fällen von Vandalismus und Diebstahl gekommen, so Eilts weiter. So sei im letzten Jahr ein Teil der Dekoration gestohlen worden. Aus diesem Grund stehe der Münsterplatz seit dem Aufbau der Hütten durchgehend unter Beobachtung durch eine Security-Firma.