Ulm Ulmer Tempo-30-Zone: Stadt und Anwohner zufrieden

Zwischenzeitlich "scharf": Die 30er-Zone in der Ulmer Karlstraße.
Zwischenzeitlich "scharf": Die 30er-Zone in der Ulmer Karlstraße. © Foto: ARCHIV / MATTHIAS KESSLER
Ulm / CHRISTIAN WILLE 06.08.2012
Seit April 2012 gilt in Teilen der Oststadt - Karlstraße und König-Wilhelm-Straße - das nächtliche Tempo 30. Nur noch jeder fünfte bis sechste Autofahrer ist zu schnell unterwegs. Das freut Stadt und Anwohner.
Seit rund 18 Wochen werden Autofahrer in der Ulmer Karlstraße, der König-Wilhelm-Straße und auf der Zinglerbrücke ausgebremst. Zwischen 22 und 6 Uhr gilt dort Tempo 30. Und so langsam scheinen sich die Autofahrer auch daran gewöhnt zu haben. War am Anfang noch jeder Dritte zu schnell unterwegs, fährt dort inzwischen nur noch jeder Fünfte bis Sechste zu schnell, erklärt Konrad Dörflinger, Abteilungsleiter Geschwindigkeitsüberwachung bei der Stadt Ulm. Das freut auch die Anwohner - denn wo langsamer gefahren wird, nimmt auch der Verkehrslärm ab.

Trotz der erfreulichen Entwicklung kontrolliert die Stadt weiter. Etwa ein bis zwei "richtige" Raser werden pro Kontrolle erwischt. „Wir haben es überwiegend mit Vergehen im Verwarnungsbereich zu tun“, erklärt Dörflinger. Eine allgemeine Akzeptanz sei aber deutlich erkennbar, denn „die Tendenz der Geschwindigkeitsübertretungen ist rückläufig“.

Wie bereits vom Ulmer Gemeinderat beschlossen, werden in Zukunft stationäre Geschwindigkeitskontrollen eingesetzt. Wann und wo das der Fall sein wird, kann Dörflinger noch nicht sagen. „Zur Zeit wird das noch geprüft.“
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