Ulm Ulmer Rabbiner begleitet Kretschmann auf Israelreise

Schneur Trebnik, der Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Ulm (hier bei der Eröffnung der Ulmer Synagoge), hat Winfried Kretschmann nach Israel begleitet.
Schneur Trebnik, der Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Ulm (hier bei der Eröffnung der Ulmer Synagoge), hat Winfried Kretschmann nach Israel begleitet. © Foto: Oliver Schulz
Ulm / BUC 30.06.2013
Schneur Trebnik, der Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Ulm, hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf seiner Israel-Reise begleitet. Er stellte Kontakte zwischen Politikern her.

Als Ministerpräsident Winfried Kretschmann als Repräsentant der 16 deutschen Bundesländer vergangene Woche nach Israel reiste, war zeitweise auch ein Ulmer mit von der Partie: Schneur Trebnik.

Der Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Ulm hatte schon mehrfach deutsche Spitzenpolitiker nach Israel begleitet. 2008 den damaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger, 2011 Ex-Bundes-Bildungsministerin Annette Schavan. Auch diesmal hat er im Vorfeld von Kretschmanns Reise „einige Kontakte“ zwischen den deutschen und israelischen Politikern hergestellt, wie Trebnik am Sonntag berichtete.

Präsent war er bei Kretschmanns Gesprächen mit den israelischen Politikern, bei denen es um die Lage in Nahost ging. Und er begleitete den Ministerpräsidenten und dessen Frau Gerlinde in die Gedächtnishalle von Yad Vashem. Dort hat er dann auch das Gedenkgebet gesprochen.