Prof. Cristina Has hat den "Ulmer Dermatologie-Preis" erhalten. Sie wird geehrt für die Entdeckung einer genetischen Erkrankung, die Lunge, Niere und Haut betrifft. Has stellte in ihrer Publikation drei Fälle des bisher unbekannten Krankheitsbildes vor und deckte die molekularen Grundlagen auf. Die 47-Jährige hat in Rumänien Medizin studiert. 2007 habilitierte sie sich an der Uni Freiburg, wo sie an der Klinik für Dermatologie forscht.

Der Dermatologie-Preis, dotiert mit 3000 Euro, wird von Stadt und Uni ausgeschrieben. Ziel des 1978 vom Neu-Ulmer Hautarzt Dr. Günter Tiedemann gestifteten Preises ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Mit ihrer Arbeit überzeugte Has die Gutachter Prof. Karin Scharffetter-Kochanek, (Klinik für Dermatologie) sowie Prof. Guntram Borck (Institut für Humangenetik. Zudem gehörten Prof. Thomas Luger, OB Ivo Gönner und Uni-Präsident Karl Joachim Ebeling dem Kuratorium an.