Kneipen in Ulm „Glembotzki“ muss schließen - Zu viele Beschwerden

Herber Verlust: Mit dem „Glembotzki“ verliert Ulm die nächste Kneipe.
Herber Verlust: Mit dem „Glembotzki“ verliert Ulm die nächste Kneipe. © Foto: Christian Kern
Ulm / swp 17.01.2019
Mit dem „Glembotzki“ in der Olgastraße verschwindet eine weitere Kneipe aus der Ulmer Barszene. Der Pächter will den Mietvertrag nicht verlängern.

Knapp fünf Jahre lang war das „Glembotzki“ in der Olgastraße eine feste Größe im Ulmer Nachtleben, nun sind ihre Tage gezählt: Wie die Betreiber auf ihrer Facebook-Seite berichten, muss die beliebte Bar in wenigen Wochen seine Pforten schließen. Der Grund: Für viele Nachbarn ist die Kneipe in der Olgastraße schlicht zu laut.

So hätten sich die Bewohner immer wieder wegen des Lärms beschwert. „Es ist einfach zu viel Nachbarschaft, die insgesamt nicht auf unseren Betrieb klargekommen ist“, hieß es auf der Facebookseite der Bar. Zudem habe das Lokal immer wieder mit Vandalismus Probleme gehabt. Dieser Trubel ging dem Pächter wohl zu weit: Er verlängerte den Mietvertrag nicht mehr.

Wiedereröffnung möglich

Die Betreiber schrieben, dass sie bis Sommer 2018 sehr optimistisch waren, dass es mit der Pachtverlängerung klappt. „Leider kam es anders“

Damit muss das „Glembotzki“ voraussichtlich im Frühjahr schließen. Den genauen Termin gab die Bar noch nicht bekannt. So ist lediglich sicher, dass die Kneipe ab dem 18. Februar sogenannte „Closing-Wochen“ veranstaltet. Die sollen bis zum 9. März gehen.

Wie es danach weiter geht, ist noch völlig offen. In ihrer Ankündigung schlossen die Betreiber der Bar eine Wiedereröffnung an anderer Stelle nicht aus. Bei dem Entscheidungsprozess wollen sie ihre Kunden mit einbinden: „Wir sind für Vorschläge offen und dankbar“, heißt es in dem Facebook-Post.

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