Alkoholisierte und lärmende Gruppen in der Bahnhofstraße waren schon im vergangenen Jahr dem Ulmer Innenstadthandel ein Dorn im Auge. Jetzt, wo es wieder wärmer geworden ist, versammeln sich die jungen Männer und Frauen vor den Geschäften. Je später es wird und der Alkoholpegel ansteigt, um so lauter wird es dort. Auch Pöbeleien bleiben nicht aus und Fußgänger fühlen sich dadurch gestört. „Die Situation ist unverändert“, sagt Wolfgang Jürgens, Pressesprecher der Polizei Ulm. Wie im vergangenen Jahr werden die Kontrollen fortgesetzt, nur intensiver. Beamte fahren regelmäßig Streife durch die Fußgängerzone und auch Polizei in Zivil mischt sich unter die Passanten, um schnell auf eskalierende Situationen einzugreifen.

Probleme bleiben

Dass die Gruppen nicht völlig von der Bahnhofstraße verschwinden, wissen auch die kommunalen Ordnungsdienste und die Polizei. „Probleme mit den Gruppen wird es auch in diesem Jahr geben“, so der Pressesprecher. Durch die stark aufkommende Baustellensituation in der Bahnhofstraße könnte sich die Situation etwas entspannen, sodass sich die randständigen Gruppen andere Plätze aufsuchen. Dadurch wird das Problem allerdings nicht gelöst sondern nur verlagert.