Sechs türkisch- und kurdisch-stämmigen Angeklagten werden verschiedene Vergehen zur Last gelegt. Sie sollen im März 2018 aus Protest gegen den Einsatz der türkischen Armee im Syrien-Krieg beschlossen haben, „verschiedene Aktionen“ in Ulm durchzuführen. Zunächst sollen sie ein Bahngleis besetzt haben, was einen einfahrenden ICE zur Schnellbremsung gezwungen habe. Außerdem sollen sie einen Brandanschlag auf eine türkische Moschee begangen haben.

Zwei der Angeklagten sollen jeweils einen Molotow-Cocktail gegen das Gebäude geworfen haben, in dem sich neben der Moschee auch Wohnungen befinden. In den Wohnungen sollen sich zur Tatzeit acht Menschen aufgehalten haben. Da zwei der Angeklagten zum Tatzeitpunkt 18 Jahre alt waren, ist die Jugendkammer zuständig.

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