Wettbewerb Ulm ist gründungsfreundliche Kommune

Ulm / jkl 05.11.2018

Die Stadt Ulm ist gemeinsam mit dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Neu-Ulm vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium als gründungsfreundliche Kommunen 2018/2019 ausgezeichnet worden. Das Ministerium hatte Anfang des Jahres den Landeswettbewerb „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ zum ersten Mal ausgeschrieben. Gesucht wurden Kommunen, die Unternehmensgründungen in besonderer Weise unterstützen. Ulm war gemeinsam mit den beiden Landkreisen als einziges länderübergreifendes interkommunales Projekt angetreten. „Damit sieht sich die Stadt in ihrem Ansatz der konkreten Förderung von Ideen vor Ort erneut bestätigt“, sagte Oberbürgermeister Gunter Czisch. „Die Innovationsregion Ulm ist eine der gründungsdynamischsten Regionen des Landes.“

Unter dem Titel „make it in ulm – der richtige Plan für Macher, die gern machen, denn die Macher macht das Machen an“, hatte sich die Region, musikalisch unterstützt von der Popbastion, mit einem Rap vor der Jury präsentiert. Kern des Ulmer Konzepts: Auf der Plattform „make it in ulm“ sollen künftig notwendige Informationen für Startups leicht auffindbar sein. Zudem sollen Gründer dort die Möglichkeiten haben, sich und ihre Idee vorzustellen und an frequenzstarker Stelle auszutesten. Besonders überzeugt habe die Idee eines zeitweiligen Pavillons, der das Thema „Gründung“ greifbar machen soll.

Die Projekte, deren Konzepte „die stärkste Dynamik in einem weiteren Ausbau von Gründungsvorhaben erwarten lassen“ messen sich Anfang Februar 2019 erneut auf der Messe „Startup BW Summit“, wie das Ministerium mitteilt. Die dortigen Sieger erhalten eine zweijährige Förderung von bis zu 100 000 Euro.

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