Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, haben die Landesregierungen von Bayern und Baden-Württemberg beschlossen, das öffentliche Leben einzuschränken. Viele Händler müssen daher ihre Geschäfte schließen oder die Öffnungszeiten ändern. Trotz allem ist die Grundversorgung gesichert, denn zahlreiche Läden sind nicht von den Beschränkungen betroffen. Wir möchten euch auf dem Laufenden halten und aktualisieren diesen Artikel daher ständig.

Shutdown in Bayern und Baden-Württemberg: Diese Geschäfte und Branchen haben generell geöffnet

Ausdrücklich nicht geschlossen werden sollen eine Reihe von Geschäften, sowohl in Ulm als auch Neu-Ulm.

  • Lebensmitteleinzelhandel, also Supermärkte
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Friseure
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Baumärkte
  • Gartenbaumärkte
  • Tierbedarfsmärkte
  • Großhandel

Für diese Bereiche sollen sogar Sonntags-Verkaufsverbote bis auf weiteres ausgesetzt werden. Kommen sollen Auflagen zur Hygiene, zur Zutritts-Steuerung und zum Vermeiden von Warteschlangen. Schließen müssen aber übrige Geschäfte, unter anderem Outlet-Center.

Drogerien: So haben Müller, dm und Rossmann geöffnet

  • Die Filialen des Drogeriemarkt Müller haben weiterhin wie üblich geöffnet. Jedoch sollen die Öffnungszeiten wohl angepasst werden – wie genau das aussieht soll noch bekanntgegeben werden.
  • Die dm-Filialen in Ulm und Neu-Ulm haben ebenfalls weiterhin geöffnet. Momentan gibt es bei den meisten Filialen keine Änderung der Öffnungszeiten. Einzig dm in der Glacis Galerie in Neu-Ulm öffnet statt um 8 Uhr erst um 10 Uhr und schließt um 20 Uhr. Christoph Werner, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, sagt zur aktuellen Situation: „Wir können Ihnen versichern, dass wir unermüdlich daran arbeiten, unsere Kunden mit Produkten des täglichen Bedarfs zu versorgen. So bleiben unsere dm-Märkte grundsätzlich geöffnet.“ Die Entscheidung ob ein dm-Markt auch sonntags geöffnet haben wird, würden die dm-Teams selbst vor Ort treffen.
  • Die Rossmann-Filiale am Ulmer Münsterplatz öffnet nach wie vor von 8 bis 20 Uhr.

Öffnungszeiten von Lebensmittelgeschäften in Ulm und Neu-Ulm

  • Die Ulmer Filiale des Supermarkts Feneberg ändert momentan nichts an den Öffnungszeiten von 8 bis 20 Uhr. Auch ein Sonntagsverkauf sei derzeit nicht geplant.
  • Die REWE-Filialen in Ulm und Neu-UIm, bei denen wir bislang nachfragen konnten, ändern vorerst nichts an den bisherigen Öffnungszeiten. Die Filiale in der Neu-Ulmer Glacis Galerie etwa öffnet nach wie vor von 7 bis 20 Uhr. Eine Ausnahme: Seit Dienstag hat der Rewe-Markt am Ulmer Eselsberg seine Öffnungszeit um zwei Stunden reduziert und schließt um 22 Uhr, statt wie sonst um 0 Uhr.
  • Die Filialen von Kaufland in Ulm und Neu-Ulm planen derzeit nicht, ihre Ladenöffnungszeiten zu verändern. Das Unternehmen antwortet auf unsere Anfrage: „Da unsere Filialen laufend mit neuer Ware beliefert werden, ist die Warenversorgung auch weiterhin sichergestellt. Zudem bieten wir unseren Kunden durch unsere langen Öffnungszeiten von Montag bis Samstag von 7 bis 22 Uhr bereits ein großes Zeitfenster, um ihre Einkäufe zu erledigen.“
  • Das E Center Ulm in der Einsteinstraße öffnet nach wie vor zur bekannten Zeit von 8 bis 22 Uhr.
  • Aldi teilt auf Anfrage mit, nichts an den bestehenden Öffnungszeiten zu ändern. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Ruhephasen, um Kräfte zu sammeln, sich zu erholen, Zeit mit ihren Partnern und Familien zu verbringen. Aus diesem Grund planen ALDI Nord und ALDI SÜD derzeit keine Verlängerung der Öffnungszeiten sowie auch keinen Sonntagsverkauf“.
  • Auch bei den Lidl-Filialen wird sich vorerst nichts ändern. Die Pressestelle teilt auf Anfrage mit: „Zum jetzigen Zeitpunkt haben alle Filialen zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet, aktuell planen wir nicht, diese auszuweiten. Selbstverständlich bewerten wir die Situation täglich neu.“

Bau- und Gartenmärkte: Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen vorgesehen

  • Bau- und Gartenmärkte bleiben in Deutschland weiterhin geöffnet. So etwa auch das Bauhaus in Ulm oder die Hornbach Filialen in Ulm und Neu-Ulm. In einer Pressemitteilung von Hornbach heißt es, dass die Bau- und Gartenmärkte gefragt sind, besondere Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu ergreifen. Das gehe aus der am Montag veröffentlichten Leitlinie der Bundesregierung hervor.

Schließungen im Einzelhandel in Ulm, Neu-Ulm und Umgebung

  • Media Markt verkündet Marktschließungen für fast alle Bundesländer. Darunter fallen auch Baden-Württemberg und Bayern. Ab Mittwoch, 18.03., sind alle Media Märkte bis auf Weiteres geschlossen.
  • Gleiches gilt für Saturn in Senden. Auf der Internetseite des Marktes heißt es: „Aufgrund der aktuellen Geschehnisse haben wir den Markt bis auf Weiteres geschlossen.“
  • Nicht mehr geöffnet haben auch alle IKEA-Filialen in Deutschland.
  • Das Möbelhaus Opti-Wohnwelt in Neu-Ulm, ehemals Möbel Mahler, gibt auf seiner Website an, vorübergehend vom 18. bis zum 31.03. geschlossen zu haben.
  • Das Einrichtungshaus Möbel Borst in Ehingen schreibt: „Um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus so gering wie möglich zu halten, haben wir unsere Einrichtungshäuser inklusive Restaurants und Küchenfachmärkte bis auf Weiteres geschlossen.“