Steffen Kienle (Ulm): Ich bin richtig stolz auf unsere Mannschaft. Wir haben gut gespielt und uns nach dem Rückstand zurückgekämpft in das Spiel. Heidenheim hat das früher 1:0 in die Karten gespielt. Für mich persönlich war es sehr schön, nach so einer langer Verletzungspause in solch einem Spiel mein Comeback geben zu dürfen. Das war toll.

Burak Coban (Ulm): Warum ich zunächst auf der Bank saß, weiß ich nicht. Da müssen Sie den Trainer fragen. Die Entscheidung muss man so hinnehmen. Nach meiner Einwechslung ist gut gelaufen für mich. Da ist uns einiges gelungen. Es hat Spaß gemacht. Leider haben wir kein Tor geschossen.

Adrian Morina (Ulm): Shit happens. Wenn wir während unserer Druckphase in der zweiten Halbzeit ein Tor machen, geht das Spiel womöglich anders aus. Es ist so schön, wenn das Donaustadion so voll ist wie heute. Die Zuschauer haben uns wirklich toll unterstützt, auch nach dem Rückstand.

Johannes Reichert (Ulm): Man, es ist so schade. Wir waren drauf und dran, den Ausgleich zu machen. Dann laufen wir in einen Konter. Das machen die Heidenheimer gut. Die Elfmeter-Situation zum 0:2 war unglücklich für uns. Wir können aber stolz auf uns und unsere Leistung heute sein!

Holger Bachthaler (Trainer Ulm): Den Elfmeter zum 2:0 für Heidenheim kann man pfeifen, muss man aber nicht. Das war eine 50:50-Situation.
Wir haben anfangs etwas Probleme gehabt. Aber das ist normal, wenn du vor solch einer Kulisse, vor fast 18000 Zuschauern gegen einen Top-Zweitligisten spielst. Nach der Pause haben wir mutig nach vorne verteidigt. Da hätten wir den Ausgleich verdient gehabt.

Stephan Beierl (Sportlicher Leiter Ulm): Wir haben uns heute sehr, sehr teuer verkauft und ein richtig gutes Spiel gemacht.

Das sagen die Heidenheimer

Frank Schmidt (Trainer Heidenheim): Nach der Pause war es ein Schlagabtausch. Das hat mir nicht so gut gefallen. Da hätte ich mir für uns mehr Spielkontrolle gewünscht.
Alles in allem bin ich aber zufrieden. Wir haben zwei Tore gemacht und keines zugeladen. Auf der anderen Seite hat man gesehen, wie schwer es ist, in einem solchen Derby zu bestehen. Den Ulmer wünsche ich alles Gute für die Regionalliga.

Sebastian Griesbeck (Heidenheim, ehemaliger Ulmer Spieler): Es war schön, im alten Stadion mal wieder zu spielen. Wir hätten den Sack einfach früher zumachen müssen. Aber wir haben unsere Chancen nicht gut genug genutzt, dann wäre das Spiel schneller entschieden gewesen.

Robert Leipertz (Torschütze für Heidenheim): Die Ulmer haben anfangs sehr defensiv und mit einer Fünfer-Abwehrkette gespielt. Das war nicht einfach für uns. Wir hätten früher für klarere Verhältnisse sorgen können. Die Ulmer haben das gut gemacht.

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Ulm/Heidenheim