Ministerium Ulm erhält Gelder für Städtebau

Ulm / swp 17.05.2018

Das Wirtschaftsministerium in Stuttgart fördert Städte und Gemeinden 2018 mit 245 Millionen Euro für die städtebauliche Erneuerung. Es geht um 370 Projekte, vor allem Sanierungsgebiete, aber auch Vorhaben im Rahmen des Bund-Länder-Investitionspakts „Soziale Integration im Quartier“. Davon fließen 1,3 Millionen Euro nach Ulm.

Dies kommentiert nun auch der Grünen-Landtagsabgeordnete Jürgen Filius: „Mit der Städtebauförderung erhöht das Land die Attraktivität von Quartieren und Ortskernen.“ Dahinter stecke auch ein ökologischer Gedanke der Landesregierung. Die Ortskerne sollten attraktiv bleiben, damit Neubauflächen an den Rändern geschont und das Erscheinungsbild der Gemeinden erhalten bleibt, erläutert Filius: „Unser Ziel muss es sein, einer gelungenen Innenentwicklung den Vorzug zu geben, damit wertvolle Flächen geschützt werden können“. Dies trage zur Bewältigung des demographischen Wandels im ländlichen Raum bei. In Ulm gehe es um drei Projekte. Demnach fließen 800 000 Euro ins Dichterviertel sowie 533 000 Euro in zwei Vorhaben im Wengenviertel. Es gehe bei der Förderung auch darum, Bewohner ins Quartiersmanagement einzubinden.

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