Unter dem Dach des Theatro schließen sich kleinere Ulmer Bars und Lokale zusammen und eröffnen am Freitagabend den „Zirkel 854“. Wie in einer Markthalle werden die Gäste dort von Theke zu Theke wechseln können.

Ein Gastronomen-Kollektiv auf 700 Quadratmetern

Aufgrund der Corona-Bestimmungen dürfen Discos wie das Theatro bis auf Weiteres als Club nicht öffnen. So kam Theatro-Betreiber Mario Schneider auf die Idee, mit Anderen ein Gastronomen-Kollektiv zu gründen. Da er in seinem Club rund 700 Quadratmeter Fläche zur Verfügung hat, gibt es trotz Corona-Auflagen und Abstandregeln reichlich Platz für Gäste. Jeder der Betreiber wird eine eigene Theke bekommen – das Theatro hat fünf Theken.
Am Dienstag will Schneider das Konzept dem Ordnungsamt der Stadt Ulm vorlegen. Der „Zirkel 854“ – der Name spielt auf die erste urkundliche Erwähnung der Stadt an – soll dann immer freitags und samstags von 20 bis 2 oder 3 Uhr geöffnet haben.

„Subkulturmäßig“ zusammengewürfelt

Mit dabei sind zum Start voraussichtlich „Die Bar“, „White Rabbit“, „Frau Berger“ und Mario Schneider als Gastgeber. Eventuell stoßen noch ein oder zwei kleinere Lokale als Pop-Up-Restaurants dazu.
Von Dienstag an wird der „Zirkel 854“ eingerichtet, denn jeder Betreiber „bringt sein eigenes Flair mit“, wie Schneider sagt. „Wir wollen das subkulturmäßig zusammenwürfeln“, man setze auf „Wohnzimmeratmosphäre“ und „coole Möbel“.

Eröffnung am Freitag unter Einhaltung aller Corona-Richtlinien

Auf die Corona-Regeln werde selbstverständlich geachtet, der Einlass soll geregelt ablaufen, auch werde man Tische reservieren können. „Wir schauen, dass es nicht zu viel und nicht zu dicht wird“, verspricht Schneider. Es werde nur Hintergrundmusik laufen: „Es wird nicht getanzt.“ Eröffnen wird der „Zirkel 854“ an Freitag um 20 Uhr.