Neu-Ulm / SWP  Uhr
Bei routinemäßigen Untersuchungen wurde festgestellt, dass das Hallendach der Turnhalle der Christoph-Probst-Realschule erhebliche Mängel aufweist. Es könnte bei zu viel Niederschlag nachgeben.

Hiobsbotschaft kurz vor den Feiertagen: Die Sporthalle der Christoph-Probst-Halle muss gesperrt werden. Schuld ist das Dach, das bei der routinemäßigen Überprüfung Schwächen offenbart hat. Zu viel Regen, Eis und vor allem größere Mengen Schnee könnten es an den Rand der Belastbarkeit bringen. Da will man kein Risiko eingehen. „Da keiner von uns weiß, wie viel Niederschlag wann fällt, mussten wir die Halle sofort sperren“, sagt die Baujuristin des Landkreises Neu-Ulm, Theresa Hopfensitz.

Kurzfristige Maßnahmen ergreifen

Wie lange die Sperre dauert, das ist noch nicht klar. „Wir prüfen, ob und was man baulich kurzfristig machen kann“, erklärt Hopfensitz. Ziel sei es, dass die Halle schnellstmöglich wieder von Schülern und Vereinssportlern genutzt werden kann. Das geht natürlich nur, wenn alle Sicherheitsbedenken ausgeräumt sind. Daneben geht es natürlich darum, was langfristig getan werden muss. „Ob saniert oder neu gebaut werden muss, das wird sich zeigen“, sagt Hopfensitz. Sollte eine kurzfristige Sanierung helfen, soll das Geld im Haushalt 2019 bereitgestellt werden.

Vereine in Not

„Die Sperre kommt natürlich zur Unzeit“, sagt Ralph Seiffert von der Stadt Neu-Ulm. Denn in den Hallen gilt der Winterfahrplan, und da ist es besonders eng, weil auch Freiluft-Sportler unters Dach wollen. „Im Prinzip haben wir eine ähnliche Situation wie 2015“, erklärt Seiffert. Damals mussten die Sportler den Flüchtlingen weichen. 

Betroffen sind, neben den Schülern, der TSV Neu-Ulm und die TSF Ludwigsfeld mit verschiedenen Abteilungen. Besonders kritisch ist es für die Ludwigsfelder Handballerinnen, da sie mitten im Spielbetrieb stecken. „Da müssen wir jetzt umschichten in der Stadt. Ich werde auch nochmal mit dem Landkreis reden. Aber es wird nicht ohne Einschnitte gehen“, sagt Seiffert.

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