Im September wurden im Trinkwassernetz der Kernstadt Biberach coliforme Bakterien nachgewiesen. Seither wird dem Wasser Chlor zugesetzt. So sollen wasserbedingte Infektionskrankheiten vermieden werden.

Nachdem letzte Woche die erste Chlorung des betroffenen Trinkwassernetzes reduziert wurde, zeigten jetzt die Ergebnisse der täglichen Wasserproben, dass weiterhin eine Keimbelastung nachzuweisen ist. Das teilte das Landratsamt Biberach und die e.wa.riss in einer gemeinsamen Presserklärung am Montagabend mit.

Chlorung wird bis Mitte Oktober fortgesetzt – Ursache weiter unklar

Daher wird die Chlorung zunächst fortgesetzt. Seit Samstagnachmittag wird dem Trinkwasser wieder Chlor zugesetzt. Rund 400 Haushalte sind davon betroffen. Die Chlorung soll laut Landratsamt bis 23. Oktober fortgesetzt werden. Danach wird die Dosierung des Chlors langsam verringert und täglich Wasserproben genommen, um eine mögliche Keimbelastung ohne Chlor auszuschließen. Die Ursache der Verunreinigung sei weiterhin unklar, jedoch konnte der betroffene Netzabschnitt weiter eingegrenzt werden. Es handelt sich um einen Abschnitt in der Waldseer Straße.

Diese Straßen in Biberach sind betroffen

  • Angerweg 1 - 8
  • Arthur-Handtmann-Straße 48 und 50
  • Eichendorffweg 2, 5 und 23 - 37
  • Elsterweg 2 – 8 und 26
  • Ergattenstraße 1 - 20
  • Erlenweg 1 - 59
  • Görlitzweg 4 - 18
  • Haldenberg 17 und 19
  • Haldenstraße 1 - 97
  • Hans-Liebherr-Straße 2 – 11 und 32
  • Hasenwinkel 1 - 15
  • Heuweg 44 und 45
  • Hohnfeldweg 2/1 - 10
  • Hungergraben 11 - 25
  • Königsbergallee 6
  • Leipzigstraße 5 - 51
  • Mittelbergstraße 4 - 11
  • Mühlweg 2 - 14
  • Mumpfental 3
  • Rißegger Straße 4
  • Rollinstraße 49 - 63
  • Saarstraße 19 - 22
  • Schlierenbachstraße 4 - 55
  • Schwarzbachstraße 1 - 34
  • Valenceallee 2 - 7
  • Waldseer Straße 42 - 157
  • Weidenweg 7 - 27
  • Wiesenstraße 1 - 10
  • Wilhelm-Leger-Straße 2

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