Der Treff 3000 in der Ulmer Oststadt macht dicht. Zum letzten Mal wird der Discounter seine Türen in der Frauenstraße 124/126 am Samstag, 6. Juli, öffnen. Dies erklärte eine Sprecherin des Konzerns auf Nachfrage.

Der letzte Verkaufstag ist der 6. Juli 2019.
© Foto: Katrin Stahl

Bereits im vergangenen Jahr plante Edeka Südwest mit Sitz in Offenburg, rund die Hälfte der Treff 3000-Discounter an die ebenfalls zum Edeka-Konzern gehörende Marke Netto abzugeben. Die verbleibenden Märkte sollen nach und nach auf ein so genanntes Nahversorgerkonzept umgestellt werden.

Keine Wiedereröffnung

Der Markt in Ulm eigne sich „in Bezug auf die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen für keine dieser Möglichkeiten“, so die Sprecherin. Mitarbeitern werde dabei geholfen, „eine Beschäftigung in anderen Märkten des Verbunds zu finden.“ Nach Recherchen unseres Reporters Niko Dirner seien Kündigungen wahrscheinlich.

Der Laden in Ulm werde nicht weiter betrieben. Die Schließung der Treff 3000-Filiale reißt ein Loch in die Nahversorgung der Ulmer Oststadt.

Es ist nicht der erste Treff 3000 in der Region, der schließen muss: Auch die Filiale in Bad Boll macht dicht.

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