Der Schock war groß – nicht nur in der Sportwelt: Am 9. Februar war der Weltklasse-Ruderer Maximilian Reinelt beim Ski-Langlaufen im Engadin zusammengebrochen und konnte nicht mehr gerettet werden. Der gebürtige Ulmer, der 2012 mit dem Achter in London Olympiasieger wurde und 2016 in Rio de Janeiro Silber holte, wurde nur 30 Jahre alt.

Nach einer Obduktion steht jetzt die Todesursache fest. Das teilt der in Dortmund ansässige Deutschlandachter mit. Demnach litt Reinelt an einer „bisher symptomlos gebliebenen Sarkoidose seines schon gut abtrainierten Herzens“ – also an einer entzündliche Erkrankung, die zu Rhythmusstörungen und im schlimmsten Fall zum plötzlichen Herztod führen kann. Der Grund für die Entstehung der Sarkoidose ist bisher nicht bekannt. Allerdings sind häufig junge Erwachsene davon betroffen.

In seiner aktiven Zeit wurde Reinelt neben seinen Olympia-Erfolgen mit dem Deutschland-Achter insgesamt zweimal Weltmeister und fünfmal Europameister. Er hatte seine aktive Ruder-Karriere nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro beendet.

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