Theater Theater-AG: Leben der Scholls auf der Bühen

Ulm / Maria Eichwald, 9a 05.11.2018

Die kleine Theater AG des Hans- und Sophie-Scholl-Gymnasiums führte kürzlich zu Ehren des hundertsten Geburtstags Hans Scholls, einem der Namensgeber ihrer Schule, ihr Theaterstück „Hans und Sophie Scholl – Die Gedanken sind frei“ auf. Die Premiere fand am selben Tag wie das Jubiläum des jung verstorbenen Widerstandskämpfers statt.

Das Theaterstück startete im Hier und Jetzt in einer Ulmer Straßenbahn, in der sich der junge Soldat James und die Flüchtlinggsfrau Aysha begegnen und miteinander ins Gespräch kommen. Sie gingen hinüber in die Martin Luther Kirche. Anschließend spielten die jungen, talentierten, Schauspieler das Leben von Hans und Sophie Scholl nach, beginnend bei dem Zeitpunkt ihres Umzugs nach Ulm. Das Stück thematisierte vor allem den Sinneswandel der beiden Geschwister, welche anfangs von dem Nationalsozialismus begeistert, und vor allem äußerst engagiert waren, bis die Taten Hitlers ihnen die Augen öffneten.

Entstehung der Weißen Rose

Es zeigte ebenfalls die Entstehung der Weißen Rose, der Widerstandsgruppe Hans und Sophie Scholls und deren engsten Freunden Christoph Probst, Alexander Schmorell und Willi Graf. Einige ihrer Flugblätter wurden vorgelesen, oder gar von den Mitgliedern vorgetragen. Die Aufführung endete mit dem Tod der beiden Geschwister, und einer Synchroneinlage aller Schauspieler, welche einen krönenden Abschluss darstellte.

Das Publikum der Premiere war begeistert. Der kleinen Theater AG wurde von der Schulleitung und mehreren Lehrkräften vorgeschlagen, neben ihrer Schüleraufführung am Montag, den 24. September, auch noch eine weitere Aufführung am 26. September aufzuführen, die Schauspieler nahmen das Angebot freudig an. Beide weiteren Aufführungen waren ein voller Erfolg. 

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