Kostenlose Führungen Tag des offenen Denkmals: Elf Angebote in Ulm

Zum Tag des offenen Denkmals stehen auch Führungen über die Dächer des Münsters an.
Zum Tag des offenen Denkmals stehen auch Führungen über die Dächer des Münsters an. © Foto: Lars Schwerdtfeger
Ulm / swp 17.08.2018
„Entdecken, was uns verbindet“ ist das Motto am diesjährigen Tag des offenen Denkmals. Am 9. September öffnen sich auch in Ulm die Türen und Tore von Baudenkmälern.

Der Tag des offenen Denkmals lockt jedes Jahr viele Besucher zu den historischen Bauten Ulms. In diesem Jahr stehen elf Besichtigungsangebote auf dem Programm, wie die Stadt Ulm in einer Pressemitteilung mitteilt. Alle angebotenen Führungen kostenlos.

„Klassiker“ und jüngere Denkmale dabei

Zu sehen gibt es natürlich „Klassiker“ wie das Münster. Hier wird man über die Dächer, in den Keller und durch den imposanten Kirchenraum geführt wird. Wieder mit dabei sind auch das Kiechelhaus, der Salzstadel, der Reichenauer Hof und das Glockenbrunnenwerk im Seelengraben.

Neben diesen Bauwerken, die aus Reichstadtzeiten stammen, gehören auch jüngere Denkmale aus dem 19. Jahrhundert wie das Reduit der Donaubastion, das ehemalige Offizierskasino an der Zinglerstraße und die KZ-Gedenkstätte im Fort Oberer Kuhberg zu den Bauten, die besucht werden können. Das Nebenwerk der Bundesfestung am Eselsberg kann bereits am Vorabend zwischen 19 und 23 Uhr bei Kerzenschein besichtigt werden.

Führung zu den ältesten Ulmer Brücken

Fast wörtlich wird das Motto „Entdecken, was uns verbindet“ bei einer Brückenführung genommen: Gerhard Fraidel, gebürtiger Ulmer und als Leiter der städtischen Abteilung Verkehrsinfrastruktur zuständig auch für die Ulmer Brücken, führt zu den ältesten und interessantesten der insgesamt 250 Brückenbauwerke. Anmeldung zur Führung an VGV-VI@ulm.de.

Das Staatliche Hochbauamt hat sich für die Jüngsten etwas einfallen lassen: Kinder ab sechs Jahren können um 15 Uhr an einer eigenen Führung durch den Minnesängersaal teilnehmen. Hierfür braucht man eine Taschenlampe.

Wer in die fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts abtauchen möchte, hat dazu in der früheren „Apotheke am Zundeltor“ Gelegenheit: Das „Apotheken-Kulturcafé“ wird geöffnet und Besucher können Bilder und Anekdoten aus der Geschichte des vollständig aus den 50er Jahren enthaltenen Baus erfahren.

Programm kostenlos erhältlich

Das vollständige Programm gibt es als Flyer und im Internet auf der Homepage der Stadt Ulm. Der Flyer ist kostenlos und beispielsweise bei der Tourist-Info im Stadthaus, dem Dienstleistungszentren, den Ortsverwaltungen und im Rathaus erhältlich.

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