Versorgung SWU springen mit Strom und Gas ein

Ulm / kö 12.02.2019

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm sorgen dafür, dass bei etwa 1400 regionalen Kunden des Discounters BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft die Lichter nicht ausgehen. Wie die kommunalen Stadtwerke mitteilen, bezogen die entsprechenden Haushalte noch bis 29. Januar Strom oder Gas von dem Münchner Unternehmen. An diesem Tag wurde der Insolvenzantrag gestellt. Die SWU sicherten aber einen nahtlosen Anschluss und übernahmen die Strom- und Gasversorgung. Ein örtlicher Energieversorger muss entsprechend der Gesetzeslage in solchen Fällen einspringen und die Ersatzversorgung gewährleisten.

„Die früheren BEV-Kunden sind damit erst einmal abgesichert, das ist das wichtigste“, sagt SWU-Vertriebsleiter Marcus Deutenberg in einer Mitteilung. Die Haushalte könnten nun in Ruhe entscheiden,  wie sie einen neuen Vertrag abschließen wollten. Dazu Deutenberg weiter: „Natürlich werden die SWU günstige Angebote unterbreiten, in jedem Fall seriös kalkulierte.“ Man habe die betroffenen Haushalte bereits per Brief informiert. Als Begrüßungsgeschenk kann man einen Stockschirm abholen. Deutenberg: „Wir lassen niemanden im Regen stehen.“

Die BEV-Insolvenz ist binnen weniger Wochen der zweite Fall eines Lieferstopps wegen wirtschaftlicher Schieflage. So hatte es kurz vor Weihnachten etwa 20 Gewerbekunden der DEG Deutsche Energie aus Erlenbach bei Heilbronn getroffen, nicht Privatkunden. Auch hier sprangen die SWU mit Lieferungen ein.

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