Eine einzelne Frage spaltet die Ulmer 1986 in zwei Lager: Wollen sie ein weißes Stadthaus auf dem Münsterplatz? Die einen feiern den Entwurf des New Yorker Star-Architekten Richard Meier als Aufbruch, die anderen warnen vor einer Sichtbehinderung auf dem Münsterplatz. In knapp vier Wochen sammeln die Gegner mehr als 17.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren, es kommt zum ersten Bürgerentscheid in der Geschichte Ulms.
„Es gab nur absolut dafür oder absolut dagegen“, sagt Karla Nieraad, die das Stadthaus seit 2005 leitet. Bei der „Donauwelle“ – dem neuen Lokalpodcast der SÜDWEST PRESSE – spricht sie darüber, wie der Bau des Stadthauses Familien beim Mittagstisch entzweite. Sie erzählt, was ihr selbst an dem Gebäude nicht gefällt und wie sie heute bei Führungen mit der konfliktreichen Geschichte des Hauses umgeht. Außerdem erzählt der SPD-Politiker Martin Rivoir, wieso er als junger Mann hunderte Fotos von der Baustelle machte.

Hier gibt es die erste Folge des Lokalpodcasts „Donauwelle“

Im Podcast „Donauwelle“ sprechen junge Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Zeitung mit ihren Gästen über große Ereignisse aus Ulm und Neu-Ulm, die in ganz Deutschland Schlagzeilen gemacht haben. In der zweiten Folge wird Günter Fröscher zu Gast sein, der die Menschenkette von Neu-Ulm bis nach Stuttgart im Rahmen der Friedensbewegung in den 1980er Jahren mitorganisiert hat.
Die Interviews führen Auszubildende, Studierende und Volontäre der SÜDWEST PRESSE, die die historischen Ereignisse der Stadtgeschichte nicht miterlebt haben. Die Audiodateien kann man beim Spazieren, Putzen, Autofahren und auch überall sonst anhören, solange man einen Computer, ein Smartphone oder Tablet bei sich hat.

Hier gibt es alle Folgen der „Donauwelle“ zum Nachhören

Den Lokalpodcast „Donauwelle“ gibt es kostenlos überall da, wo es Podcasts gibt, zum Beispiel bei:
Gefällt dir der Podcast? Dann hör doch auch mal in unseren Kriminalpodcast „Akte Südwest“ rein.
Die zweite Folge der „Donauwelle“: