Restlos ausverkauft war das Stadthaus am Dienstagabend beim SÜDWEST PRESSE-Forum mit Friedrich Merz. Und das, obwohl der CDU-Politiker in Staat und Partei kein bedeutendes Amt inne hat. Gleichwohl wird der 63-jährige Sauerländer, der im vergangenen Jahr beim Rennen um den CDU-Vorsitz nur knapp gegen Annegret Kramp-Karrenbauer unterlegen war, von vielen als heimlicher Kanzlerkandidat gehandelt – auch und gerade wegen seiner Abgrenzung zu Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Im Interview mit Chefredakteur Ulrich Becker und Vize-Chefredakteur Ulf Schlüter ging es fast zwei Stunden durch die Höhen und Tiefen der Politik: von der AfD („es ist möglich, diese Partei zu halbieren“) über den Greta- Thunberg-Hype („vielen Menschen in Deutschland fehlt die Fähigkeit zur emotionalen Mittellage“) bis hin zum Umgang mit China („die EU braucht eine einheitliche Strategie, sonst geraten wir in Abhängigkeit“).

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