Doch daraus wurde nichts. Der amerikanische Guard ließ Manager Thomas Stoll im Ungewissen, ob er zum Vizemeister zurückkehren wird. „Isaiah hat vor seiner Abreise nichts unterschrieben“, sagte Stoll.

Keiner bei den Ulmern kann einschätzen, wie sich Swann entscheiden wird. Immer wieder hatte der Topscorer des Teams (im Schnitt 15,8 Punkte pro Spiel) betont, dass er sich in Ulm sehr wohl fühlt und er gerne weiter mit Trainer Thorsten Leibenath und der Mannschaft zusammenarbeiten würde. Nachdem mit der Qualifikation für die Euro-League auch Swanns Wunsch, international zu spielen, erfüllt wird, handelt es sich um eine rein finanzielle Entscheidung, ob er einen neuen Vertrag unterschreibt. Ihm liegen anscheinend mehrere besser dotierte Angebote von Bundesliga-Konkurrenten vor.

Immerhin hat Swann Stoll nicht abgesagt. Er wolle mit seinem Agenten das Ulmer Angebot noch einmal besprechen. Eine Frist, bis wann er sich entscheiden muss, hat Swann nicht. „Aber er weiß, dass wir uns irgendwann nach einem Ersatz umschauen werden“, stellt Finanzchef Andreas Oettel klar.